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Leider ungeil

5 nervige Dinge, die alle im Homeoffice kennen

von Nils Matthiesen

Homeoffice verspricht mehr Freiheit, Effizienz und Freizeit. Es hat aber auch seine Haken.

Homeoffice ist auf dem Vormarsch. Schließlich lassen sich bei einer guten Internet-Verbindung viele Aufgaben auch zu Hause erledigen. Bist du selbständig oder im Unternehmen herrscht keine Anwesenheitspflicht, fallen nicht nur nervige Dinge wie Pendeln, Meetings sowie Dresscode weg. Du kannst dir deine Zeit auch besser einteilen. Aber: Wer vorwiegend in den eigenen vier Wänden arbeitet, muss auch mit den Schattenseiten des Homeoffice zurechtkommen. Hier unsere Top 5.

1
Paketstation für die Nachbarn

Wenn du vorwiegend im Homeoffice arbeitest, spricht sich das schnell in der Nachbarschaft herum. Auch bei den Paketboten. Die wissen schneller als dir lieb sein kann, dass du tagsüber zu Hause bist. Entsprechend laden sie alle Lieferungen für die Nachbarn bei dir ab. Bedeutet: Erst klingeln die Boten von DHL, Amazon, GLS, DPD und UPS und reißen dich aus der Arbeit heraus. Und anschließend sind es die Nachbarn, die ihre Bestellungen abholen wollen. Das nervt.

2
Mangelnder Respekt

Es muss sich um einen psychologischen Effekt handelt: Fährst du nicht zur Arbeit, hängst du nur zu Hause rum. So sehen es zumindest offenbar Verwandte und Bekannte. Getreu dem Motto „Kannst Du mal kurz …“ wirst du als Heimarbeiter immer wieder mit Aufgaben konfrontiert, die dir garantiert niemand während der Anwesenheit in der Firma aufbrummen würde.

3
Ablenkungen überall

Arbeitest du zu Hause, sind Versuchungen wie Fernseher, Spielekonsole und Bett stets in Sichtweite. Es bedarf einiges an Disziplin und Routine, diesen Versuchungen zu widerstehen. Im Büro ist das ein ganz andere Geschichte. Hier stehst du unter Beobachtung und alles ist auf die Arbeit ausgerichtet.

4
Außen vor

Als Heimarbeiter bekommst du vom Flurfunk überhaupt nichts mit. Verlässt jemand das Unternehmen, wird ein Projekt eingestellt oder ein Kunde hat sich verabschiedet, bekommst du das – wenn überhaupt – als letzte Person mit.

5
Karrierebremse

Viele klassische Arbeitsverhältnisse in Deutschland sind von Präsenzkultur geprägt. Die Vorgesetzten sehen es also lieber, wenn ihre Angestellten brav im Unternehmen arbeiten. Andersherum kann das Pochen aufs Homeoffice dazu führen, auf der Karriereleiter ins Stocken zu geraten. Getreu dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.

ein Artikel von
Nils Matthiesen
Nils Matthiesen
Nils ist Journalist, Texter und einer der ersten Digital Natives. Er beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit den Themen Vorsorge, Geldanlage und Börse. Persönlich setzt er inzwischen mehr auf Fonds-Sparpläne als aktives Aktien-Picking.

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