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MEHR BLECHEN

6 Ideen für mehr Steuergerechtigkeit zwischen Kinderlosen und Eltern

von ZASTER Redaktion

Das Bundeskabinett hat eine Pflegereform auf den Weg gebracht. Kinderlose sollen so in Zukunft mehr zahlen. Klingt auf den ersten Blick solidarisch. Oder etwa nicht?

Damit es aber wirklich fair ist und am Ende jeder mehr blechen darf, hier einige Vorschläge wie man auch Eltern zusätzlich zur Kasse bitten könnte.

1
Plastiksteuer

Kinder sind wahre Klimakiller. Sie tragen im Durchschnitt um die 4000 Windeln, bis sie sauber sind. Außerdem trinken Kinder gerne aus Plastik-Strohhalmen und essen Süßigkeiten, die auch nur in Plastik verpackt sind. Kinder lieben auch Plastik-Spielzeug. Im besten Fall mit Licht- und Ton-Effekten, was wiederum Batterien verbraucht!

2
Autosteuer

Warum fahren denn die ganzen Mamis SUV? Damit die ganze Kinderschar überhaupt ins Auto passt. Und im Falle eines Unfalles etwas mehr Sicherheit genießt. Und dann nehmen die vollgepackten Kinderautos auch noch den Kinderlosen die Parkplätze weg.

3
Gesetzliche Krankenkasse

Papa zahlt den gleichen Betrag wie der kinderlose Kollege. Aber bei Papa sind auch noch die 3 Kinder kostenlos mitversichert. Auch Mama, die sich zuhause nur um den Nachwuchs kümmert, zahlt keinen Cent. Gerecht?

4
Spielplatzsteuer

Alleine in Berlin gibt es fast 2000 öffentliche Spielplätze. Was das kostet, die zu pflegen! Die ganzen Bierflaschen und Spritzen muss ja auch irgendwer aus dem Sand fischen. Und dann werden Kinderlose auch noch doof angeschaut, wenn sie sich ohne Anhang dort auf einer Bank niederlassen.

5
Bildungssteuer

In Deutschland arbeiten fast 800.000 Lehrer an allgemeinbildenden Schulen. Und die meisten sind auch noch Beamte. Macht die Sache nicht billiger. Und wovon wird der ganze Bums bezahlt? Auch von den Steuern der Kinderlosen. Ganz zu schweigen von all den Erziehern in den Kindergärten...

6
Reisesteuer

Kinder bis 14 Jahren fahren bei der Deutschen Bahn kostenlos mit. In Restaurants gibt es günstige Kinderportionen. Und auch in Hotels dürfen Kinder sehr vergünstigt einfach mitwohnen. Aber dafür pinkeln sie dann in den Hotel-Pool, schmeißen im Restaurant mit Essen um sich und brüllen im Zug den Kinderlosen die Ohren voll.

Ist das fair?

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ZASTER Redaktion
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