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MITTAGSBRIEFING

Zahl der Autos nimmt zu, Netflix setzt auf deutsche Inhalte, Schweinefleisch soll verramscht werden

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Zahl der Autos nimmt zu

Zum Trotz aller Klimaschutzsorgen hat die Zahl der Autos in Deutschland weiter zugenommen. Anfang Januar 2021 waren 48,2 Millionen PKW in Deutschland zugelassen, das waren 14 Millionen mehr als zehn Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Mehr als zwei Drittel aller Erwerbstätigen (68 Prozent) fuhren 2020 mit dem Auto zur Arbeit – auch bei Strecken von weniger als zehn Kilometern. In den privaten Haushalten ging der Trend in den vergangenen zehn Jahren offenbar zum Zweit- oder Drittwagen: Kamen 2010 auf 100 Haushalte noch 102 Autos, so waren es zehn Jahre später schon 108, wie die Statistiker mitteilten. Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn nutzten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr gut 13 Prozent der Erwerbstätigen; zehn Prozent sagten, sie fahren regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit. (Welt Online)

Netflix setzt auf deutsche Inhalte

Netflix setzt stärker als je zuvor auf den deutschsprachigen Markt. Im weiteren Verlauf dieses Jahres und in den kommenden beiden Jahren wird das Unternehmen 500 Millionen Euro ausgeben für lokale Produktionen. Daraus sollen insgesamt 80 neue Serien, Filme oder Shows hervorgehen. Das kündigte Netflix-Gründer und Vorstandschef Reed Hastings in Berlin an, wo er zugleich eine neue Firmenzentrale für die Region eröffnete. Zunächst sollen ungefähr 80 Mitarbeiter in den Büroräumen am Warschauer Platz untergebracht sein. Allumfassend verriet das Unternehmen noch nicht, was in den neuen Plänen inbegriffen ist und ob das schon feststeht. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Schweinefleisch soll verramscht werden

Die wirtschaftliche Situation der Schweinehaltenden Betriebe ist dramatisch, so Bundesagrarministerin Julia Klöckner. 20 Euro bekommt ein Sauenhalter für ein Ferkel, 1,25 erhält ein Schweinemäster pro Kilo Schwein. Ende 2019 waren es fast zwei Euro. Der Preisverfall hat viele Gründe: China nimmt wegen der Afrikanischen Schweinepest kein Schweinefleisch (ASP) aus Deutschland mehr ab, die Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Würstchen und Schnitzeln innerhalb Deutschlands gedämpft. Zudem ist vielen Bundesbürgern aus gesundheitlichen und ethischen Gründen der Appetit auf Schweinefleisch vergangen. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in den vergangenen 20 Jahren um 17 Prozent auf 45,5 Kilo im Jahr gesunken. Wegen der vollen Lager fordert die Union Sonderangebote für Fleisch: 260.000 Tonnen Schweinefleisch sind aktuell gebunkert, doppelt so viel wie vor zwei Jahren. Der Lebensmittelhandel hat in den vergangenen Monaten ein Viertel weniger verkauft – quer durch alle Haltungsformen von billig bis bio. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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