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MITTAGSBRIEFING

Wohnungsmieten steigen in Großstädten, Krankschreibungen erreicht Spitzenwert, Erhöhte Inflationsrate in Deutschland

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Wohnungsmieten steigen in Großstädten

Einer Studie zufolge ziehen die Mieten in Deutschland auch zu Jahresanfang spürbar an. Bundesweit stiegen die Angebotsmieten zwischen Januar und März 2023 binnen Jahresfrist um 7,4 Prozent für Bestandswohnungen und um 7,7 Prozent für Neubau-Mietwohnungen, wie die Immobilien-Plattform ImmoScout24 am Donnerstag (13.04.2023) mitteilte. Wohnungssuchende seien vor allem in den sieben größten Metropolen betroffen. Denn neben stark steigenden Angebotsmieten sei hier die Nachfrage und damit die Konkurrenz bei der Suche nach einer Mietwohnung besonders hoch. In Berlin liegen die Angebotsmieten für Bestandswohnungen bei 12,56 Euro pro Quadratmeter, während München mit 18,44 Euro mit Abstand am teuersten ist. Der bundesweite Schnitt liegt bei 8,01 Euro. (Manager Magazin)

Krankschreibungen erreicht Spitzenwert

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres (2023) war die Zahl der wegen Atemwegserkrankungen krankgeschriebenen Menschen so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das geht aus einer Auswertung des zu Krankenkasse Barmer gehörenden Instituts für Gesundheitssystemforschung hervor, aus der Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) zitieren. Demnach waren von Januar bis März 2023 pro Woche durchschnittlich 368 von 10.000 Barmer-Versicherten wegen Atemwegserkrankungen arbeitsunfähig. Bereits im vergangenen Jahr war der Krankenstand in Deutschland insgesamt so hoch, wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Erhöhte Inflationsrate in Deutschland

Nach Ansicht von DIW-Chef Marcel Fratzscher muss sich Deutschland auf mittlere Sicht auf erhöhte Inflationsraten einstellen. Höhere Teuerungsraten seien Ausdruck der neuen Realitäten. Waren und Dienstleistungen kosteten hierzulande im März durchschnittlich 7,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Januar und Februar 2023 hatte die Teuerung noch je bei 8,7 Prozent gelegen. Die meisten Experten halten den Höhepunkt der Inflation mittlerweile für überschritten. Dennoch dürfte die Teuerung zunächst hoch bleiben und die Kaufkraft der Konsumenten schmälern. Erst 2024 dürfte die Teuerungsrate spürbar auf 2,4 Prozent fallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zur Eindämmung der hohen Inflation die Zinsen deutlich angehoben. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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