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MITTAGSBRIEFING

Vodafone streicht 1300 Stellen, Schuhhändler Reno pleite, Keine Einigung im Tarifkonflikt

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Vodafone streicht 1300 Stellen

Der Stellenabbau bei Telekommunikationsanbieter Vodafone geht weiter: Im Zuge einer Neuausrichtung will Vodafone Deutschland 1300 Vollzeitstellen abbauen. Vor allem im Management, bei Doppelfunktionen und in Bereichen ohne direkten Kundenkontakt sind Arbeitsplätze betroffen. Zugleich sollen rund 400 neue Stellen in „kundennahen Bereichen“ aufgebaut werden, teilte die Tochter des britischen Vodafone-Konzerns am Mittwoch (29.03.2023) mit. Den Angaben zufolge zählt Vodafone Deutschland 14.230 Vollzeitstellen. (Manager Magazin)

Schuhhändler Reno pleite

Ein weiteres Unternehmen hat die Krise im Einzelhandel erfasst. Der Schuhfilialist Reno hat laut „Wirtschaftswoche“ Insolvenz angemeldet. Demnach wurde am 28. März 2023 vom Amtsgericht Hameln ein vorläufiges Insolvenzverfahren für die Reno Schuhcentrum GmbH, Muttergesellschaft der Schuhhandelskette Reno, angeordnet. Das Unternehmen betreibt nach früheren Angaben europaweit knapp 300 Filialen. Im vergangenen Jahr (2022) hatte der Schuhhändler Görtz Insolvenz angemeldet. Begründet wurde dies mit der hohen Inflation und steigenden Energiepreisen, die zu enormer Kaufzurückhaltung in den Filialen und im Onlinegeschäft geführt hätten. Im Januar 2023 wurde auch bekannt, dass der traditionsreiche Schuhhändler Salamander zahlungsunfähig ist. (Spiegel Online)

Keine Einigung im Tarifkonflikt

Für rund 2,5 Millionen Beschäftige sind die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst beim Bund und in den Kommunen vorerst gescheitert. Auch die dritte, dreitägige Verhandlungsrunde in Potsdam habe keine Einigung gebracht, teilte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und Beamtenbund am Donnerstag (30.03.2023) mit. Die Schlichtungskommission hat bis Mitte April 2023 Zeit, einen Einigungsvorschlag für das Einkommen der 2,5 Millionen Beschäftigten vorzulegen, die unter den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD) fallen. Während einer Schlichtung herrscht Friedenspflicht, damit sind Arbeitsniederlegungen über Ostern ausgeschlossen. Wie es nach der Schlichtung in der Verdi-Tarifrunde weitergeht, ist offen. In der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft bereitet man sich derweil auf einen alle öffentlichen Sektoren umfassenden Streik vor. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)

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