MITTAGSBRIEFING

Vodafone: Social Media-Nutzung kostenlos, Mietaufschub für Kleinunternehmen, Erwerbslose als Erntehelfer

von ZASTER Redaktion

Wir haben für dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Vodafone: Social Media-Nutzung kostenlos

In der gegenwärtigen Situation sind soziale Netzwerke und der Austausch über das Internet wohl so wichtig wie noch nie. Vodafone hat jetzt auf die Coronakrise reagiert und stellt ab sofort allen Vertragskunden einen sogenannten "Social Pass" kostenlos zu Verfügung. Damit wird der Datenverbrauch bei der Nutzung von Facebook, Instagram, Twitter, TikTok, Snapchat, Pinterest und Lovoo vom eigentlichen Datenvolumen nicht abgebucht und ist folglich kostenfrei. Ursprünglich kostete die Zusatzleistung 5 Euro pro Monat. Nicht mit dabei ist allerdings die Nutzung von WhatsApp (inside-digital.de).

Der Zentrale Immobilien Ausschuss gewährt Händlern und Kleinunternehmern Mietzahlungen bis zu drei Monate lang aufzuschieben. Die Bürgschaft in der Zwischenzeit übernimmt der Staat, allerdings soll die Rückzahlung innerhalb von nur zwei Jahren geschehen.
Der Zentrale Immobilien Ausschuss gewährt Händlern und Kleinunternehmern Mietzahlungen bis zu drei Monate lang aufzuschieben. Die Bürgschaft in der Zwischenzeit übernimmt der Staat, allerdings soll die Rückzahlung innerhalb von nur zwei Jahren geschehen. © Pixabay

Mietaufschub für Kleinunternehmen

Aufträge brechen weg, Kunden bleiben aus und Umsätze sinken: Für viele Händler und Kleinunternehmen stellt die Coronakrise eine existenzbedrohende Herausforderung dar. Trotzdem müssen Rechnungen beglichen werden, nicht zuletzt: die Miete. Nun hat der Spitzenverband der Immobilienwirtschafte – der Zentrale Immobilien Ausschuss – beschlossen, kleinen Unternehmen zu helfen, indem Mietzahlungen bis zu drei Monate aufgeschoben werden können.

In den bisherigen Hilfspaketen der Bundesregierung war vorgesehen, "dass der Staat für die gestundete Mietzahlungen bürgt und diese innerhalb von zwei Jahren nachgeholt werden" (manager magazin). Der Verband fordert nun, die Rückzahlungsfrist auf fünf Jahre anzuheben, da die Belastung für die Unternehmen sonst einer rund 25-prozentigen Mieterhöhung pro Jahr entspräche.

Screenshot Plattform "Das Land hilft" | BMEL
Screenshot Plattform "Das Land hilft" | BMEL

Erwerbslose als Erntehelfer

Viele Menschen haben im Zuge der Coronakrise bereits ihren Job verloren oder sind aufgrund geringer Auftragslage von ihrer eigentlichen Tätigkeit freigestellt. Sie müssen sich in diesen schwierigen Zeiten nun umorientieren, was angesichts der stagnierenden Wirtschaft fast unmöglich erscheint.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat deshalb eine Initiative gestartet, mit der Bürgerinnen und Bürgern Aushilfstätigkeiten in der Landwirtschaft annehmen können. Mit der Job-Vermittlungsplattform "www.daslandhilft.de" soll eine "schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen" erfolgen, die Hilfe brauchen und Hilfe bieten.

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ZASTER Redaktion
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