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MITTAGSBRIEFING

Viele Intensivstation in Deutschland eingeschränkt betriebsfähig, Baupreise steigen weiter, Twitter-Kauf von Elon Musk geplatzt

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Viele Intensivstationen in Deutschland eingeschränkt betriebsfähig

Ein hoher Krankenstand und steigende Coronazahlen belasten den Betrieb der Intensivstationen in deutschen Kliniken. Vor allem die hohe Zahl erkrankter MitarbeiterInnen macht dem Gesundheitssystem zu schaffen. Zudem haben sich einige MitarbeiterInnen in ihren wohlverdienten Urlaub verabschiedet. 55 Prozent der Intensivstationen – 736 an der Zahl – arbeiteten derzeit im eingeschränkten oder teilweise eingeschränkten Betrieb. Gibt eine Klinik den Betrieb mit „teilweise eingeschränkt“ an – derzeit 23 Prozent – bedeutet das, dass der reguläre Betrieb gerade noch möglich ist, aber nur, weil dafür beispielsweise einige Operationen abgesagt werden müssen. Wird die Betriebssituation mit „eingeschränkt“ angegeben (derzeit 32 Prozent), ist der reguläre Betrieb demnach nicht mehr möglich. (Spiegel Online)

Baupreise steigen weiter

Die Baubranche sorgt sich angesichts stark gestiegener Baupreise um neue Aufträge. Zudem könnten private Bauvorhaben zusätzlich durch die höheren Energie- und Lebenshaltungskosten das Budget vom Eigenheimtraum infrage stellen. Zuvor hatte das Statistische Bundesamt berichtet,d ass auf den deutschen Baustellen die Preise so stark gestiegen sind wie seit mehr als 50 Jahren nicht mehr. Für Bauleistungen mussten im Mai diesen Jahres 17,6 Prozent mehr gezahlt werden als ein Jahr zuvor. Das war der höchste Anstieg seit Mai 1970, als die Preise in der Jahresfrist um 18,9 Prozent angezogen hatten. Im vorherigen Berichtsmonat Februar 2022 betrug die Steigerung 14,3 Prozent. Gründe sind knappe und teure Materialien sowie eine hohe Nachfrage. (Manager Magazin)

Twitter-Kauf von Elon Musk geplatzt

Seine Vereinbarung zum Kauf von Twitter hat Tach-Milliardär Elon Musk für aufgelöst erklärt. Zur Begründung verwiesen seine Anwälte auf angeblich unzureichende Angaben zur Zahl von Fake-Accounts, wie aus einer am Freitag (08.07.2022) veröffentlichten Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Musk hatte schon seit Wochen die Twitter-Zahlen öffentlich angezweifelt, was von Beobachtern als Versuch interpretiert wurde, zumindest den Preis zu drücken. Die Twitter-Aktie sackte nach der Mitteilung im nachbarlichen Handel um mehr als sechs Prozent ab. Mehr dazu hier. (Welt Online)

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Zaster Redaktion
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