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MITTAGSBRIEFING

US-Wirtschaft wächst schnell, Leitzins bleibt bei 4,5 Prozent, Studie zu Lebenshaltungskosten

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

US-Wirtschaft wächst schnell

Im Sommerquartal hat die US-Wirtschaft ihr Wachstum trotz gestiegener Zinsen mehr als verdoppelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Juli bis September 2023 aufs Jahr hochgerechnet um 4,9 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag (26.10.2023) in einer ersten Schätzung mitteilte. Das ist die größte Steigerungsrate seit knapp zwei Jahren. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 4,3 Prozent gerechnet, nachdem es im Frühjahr nur zu einem Wachstum von 2,1 Prozent gereicht hatte. Dennoch gehe man davon aus, dass die weltgrößte Volkswirtschaft 2024 in eine Rezession abgleiten könnte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erhöhte gerade erst seine Wachstumsprognosen für die weltgrößte Volkswirtschaft. Demnach soll es 2023 insgesamt ein Plus von 2,1 Prozent geben, das im kommenden Jahr 2024 auf 1,5 Prozent nachlassen soll. (Manager Magazin)

Leitzins bleibt bei 4,5 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach zehn Zinserhöhungen die Zinsen im Euroraum vorerst unverändert gelassen. Der Leitzins bleibt nach einer Entscheidung des EZB-Rates bei 4,5 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt nach einer auswärtigen Sitzung in Athen am Donnerstag (26.10.2023) mitteilte. Die Inflation im Euroraum war zuletzt gesunken. Zugleich wachsen allerdings die Sorgen um die Konjunktur. Die EZB strebt mittelfristig stabile Preise bei einer Inflationsrate von 2,0 Prozent an. Im September 2023 schwächte sich die Teuerung im gemeinsamem Währungsraum deutlich ab. Die Jahresinflationsrate fiel von 5,2 Prozent im August 2023 auf 4,3 Prozent. Europas größte Volkswirtschaft Deutschland wird nach Einschätzung der Bundesregierung und vieler Ökonomen in diesem Jahr (2023) sogar leicht schrumpfen. (Der Tagesspiegel)

Studie zu Lebenshaltungskosten

Es kommt vor allem auf einen Faktor an: Die Wohnkosten. Zählt man diesen Faktor zu den Lebenshaltungskosten, ist es in der teuersten Stadt 38 Prozent teurer als im günstigsten Landkreis, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt. Lässt man die Wohnkosten außer Acht, dann liegen dagegen gerade einmal sechs Prozent zwischen den Extremwerten. Inklusive Wohnkosten liegt München auf dem ersten Platz. Das Leben in Berlin ist zwar überdurchschnittlich teuer, aber günstiger als in anderen deutschen Großstädten. Die Hauptstadt rangiert in der Vergleichsskala mit allen 400 Landkreisen und kreisfreien Städten auf Platz 40. Am billigsten lebt es sich dagegen im Vogtlandkreis und Greiz, die 9,5 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Gefolgt von Görlitz (9,4 Prozent) sowie Pirmasens und dem Salzlandkreis mit 9,3 Prozent. Ohne Wohnen ist Stuttgart am teuersten, allerdings nur mit 4,2 Prozent Aufschlag auf den Bundesdurchschnitt. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

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Zaster Redaktion
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