© Unsplash
MITTAGSBRIEFING

Überbrückungshilfen für Selbstständige lohnen sich oft nicht, Ab 2021: Mehr Kindergeld, Aktientipp: PayPal

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Überbrückungshilfen für Selbstständige lohnen sich oft nicht

Die Bundesregierung räumte im 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket gegen die Auswirkungen der Coronakrise insgesamt 25 Milliarden für Kleinunternehmen und Selbstständige ein, die wegen des Coronavirus ihr Geschäft nicht oder nur stark eingeschränkt öffnen können und konnten. Laut Handelsblatt blieb der Boom auf die Hilfsgelder aber aus, sodass nur 10.700 Kleinunternehmen und Freiberufler einen entsprechenden Antrag in Höhe eines gesamten Fördervolumen von 270 Millionen Euro gestellt haben.

Abschreckend wirken für diese Empfängergruppen angeblich vor allem technische Probleme und lange Bearbeitungszeiten. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Stellung eines Antrags auf Überbrückungshilfe durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer eine erhebliche Bearbeitungszeit erfordert“, sagte Verbandspräsident Harald Elster gegenüber dem Handelsblatt.

Das Kindergeld soll zum Jahreswechsel um 15 Euro steigen.
Das Kindergeld soll zum Jahreswechsel um 15 Euro steigen. © Frank Behrendt

Ab 2021: Mehr Kindergeld

Eltern können sich ab dem kommenden Jahr auf ein Plus beim Kindergeld freuen. Ab dem 1. Januar 2021 steigt laut Familienentlastungsgesetz das Kindergeld um 15 Euro pro Kind. Familien erhalten dann für das erste und zweite Kind jeweils 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro und für das vierte und alle weiteren Kinder jeweils 250 Euro. Neben der Kindergelderhöhung wird auch der steuerliche Kinderfreibetrag um rund 570 Euro, sowie das steuerfreie bleibende Existenzminimum angehoben. Diese Maßnahmen sollen dazu führen, dass Familien in Deutschland insgesamt 12 Milliarden jährlich mehr zur Verfügung haben.

In Q2 ist der Gewinn pro Aktie um 86 Prozent gestiegen.
In Q2 ist der Gewinn pro Aktie um 86 Prozent gestiegen. © Pixabay

Aktientipp: PayPal

PayPal ist einer der großen Gewinner im zweiten Quartal 2020. Der amerikanische Online-Bezahldienst stellte gestern Abend seine Quartalszahlen vor und konnte in den Monaten von April bis Juni ein Umsatzplus von 22 Prozent auf 5,26 Milliarden Dollar verkünden. Der Gewinn pro Aktie stieg um 86 Prozent auf 1,29 Dollar – und mit 21,3 Millionen neuen aktiven Accounts konnte die Anzahl der User um 137 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Rosige Zeiten, die den PayPal-CEO Dan Schulman laut Der Aktionär vom "stärksten Quartal aller Zeiten" sprechen ließ.

Für den "Aktionär" ist PayPal der "Favorit im Payment-Sektor". Seit April sei die Aktie um über 60 Prozent gestiegen. Die Empfehlung: "Investierte Anleger geben kein Stück aus der Hand und lassen die Gewinne laufen. Neueinsteiger können kleinere Rücksetzer von den aktuellen Höchstständen zum Kauf nutzen."

ein Artikel von
ZASTER Redaktion
ZASTER Redaktion
Fangfrisch aus der Redaktion des Finanz- und Verbrauchermagazins. Informativ. Unterhaltsam. Alles über Geld.

Noch mehr Zaster