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MITTAGSBRIEFING

Tui halbiert Verlust zum Winterstart, Rentner profitieren von Erhöhung des Freibetrags, Deutschland vermeidet 2023 Rezession

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Gute Nachrichten für den Reisekonzern Tui. Der saisonal übliche Verlust im Winterquartal halbierte sich und die Reisenachfrage ist bei gestiegenen Preisen hoch, wie das Unternehmen am Dienstag (14.02.2023) erklärte. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2023 stieg der Umsatz um fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,8 Milliarden Euro, der bereinigte operative Verlust belief sich auf 153 Millionen Euro. Alles Geschäftseinheiten seien erstmals wieder in Betrieb gewesen. Die Erholung geht trotz Konjunkturflaute und hoher Inflation unvermindert weiter. Im laufenden Geschäftsjahr (2023) soll das bereinigte Betriebsergebnis deutlich steigen. Mehr dazu hier. (Manager Magazin)

Rentner profitieren von Erhöhung des Freibetrags

Rentner in Deutschland dürften sich künftig „freuen“: Der Grundfreibetrag, also das Einkommen, bis zu dem keine Steuer gezahlt werden muss, stieg zum Jahreswechsel – um 561 Euro auf 10.908 Euro. 2024 soll er sogar auf 11.604 Euro angehoben werden. Davon profitieren einem Bericht des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) zufolge zahlreiche Rentnerinnen und Rentner. 195.000 von ihnen werden in diesem Jahr keine Steuern mehr zahlen müssen. Allerdings kämen zugleich 87.000 Rentnerinnen und Rentner neu als Steuerpflichtige hinzu, weil sie ab Juli 2023 3,53 Prozent (West) beziehungsweise 4,25 Prozent (Ost) mehr Rente erhalten. Zusammengenommen würden somit 2023 rund 5,9 Millionen Menschen in der Kategorie „Steuerpflichtige mit Renteneinkünften“ verbleiben. (Spiegel Online)

Deutschland vermeidet 2023 Rezession

Anders als von vielen erwartet, kann Deutschland angesichts der bislang gut gemeisterten Energiekrise der EU-Kommission zufolge 2023 eine Rezession knapp vermeiden. Die Brüsseler Behörde erwartet beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein kleines Plus von 0,2 Prozent, nachdem sie im November 2022 noch ein Minus von 0,6 Prozent veranschlagt hatte. Die zunächst für die Jahreswende befürchtete technische Rezession – eine wirtschaftliche Schrumpfkur von zwei Quartalen – werde damit wohl abgewendet. Auch bei der Inflation dürfte es 2023 nicht so schlimm kommen, wie zunächst befürchtet. Mehr dazu hier. (Welt Online)

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Zaster Redaktion
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