MITTAGSBRIEFING

Tesla verliert 80 Milliarden Dollar an Börsenwert, Die besten Städte für Auswanderer, Slack: Großes Wachstum, großer Einbruch

von Philipp Grabowski

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Tesla-Wert um 80 Milliarden Dollar eingebrochen

Die Aktie des amerikanischen Elektroauto-Produzenten Tesla war einer der Überflieger der letzten Monate. Im vergangenen halben Jahr versiebenfachte sich der Wert der Tesla-Aktie und Anfang der vergangenen Woche konnte man mit 502,49 Dollar auf ein Rekordhoch klettern. Nun fand der Wachstumskurs ein jähes Ende!

Zum gestrigen Handelsschluss datierte die Aktie des Unternehmens von Geschäftsführer Elon Musk auf nur noch 330,21 Dollar – ein Minus von gut 21 Prozent innerhalb eines Tages. Der Verlust fiel derart hoch aus, sodass Tesla innerhalb eines Tages über 80 Milliarden Dollar an Wert verlor.

Der Verlust fällt damit laut Angaben von ARD Börse größer als die Marktkapitalisierung der größten amerikanischen Autohersteller Ford und General Motors zusammen genommen aus.

Die besten Städte für Auswanderer

Den Job kündigen und in ein neues Abenteuer im Ausland starten? In Coronazeiten gar nicht mal so einfach, doch über 3,4 Millionen Deutsche wagten den Schritt in andere Länder und leben fortan außerhalb der Bundesrepublik. Doch welche Städte eignen sich für diesen Schritt?

Focus analysierte 577 Städte auf verschiedene Faktoren wie Gehalt und Jobchancen zur Messung der Lebensqualität und fand dabei vor allem in Europa hervorragende Städte für Auswanderer. So sind unter den zehn besten Städten für Auswanderern sieben Städte (Aalborg, Straßburg, Conventry, Turku, Villach, Basel und ´s-Hertogenbosch) in Europa.

Die Nummer Eins im Ranking belegt die koreanische Stadt Incheon, die vor allem durch das best bewertete Gesundheitssystems und der hohen Anzahl an Jobanzeigen im Umkreis der Millionen-Metropole überzeugen.

lack-Aktie bricht trotz starkem Wachstum ein

Es war neben Zoom eines der Kommunikationstools, die durch den Beginn der Corona-Pandemie und dem Trend zum Home Office, profitieren konnten. Der berufliche Instant-Messaging-Dienst konnte dadurch im zweiten Quartal seine Erlöse um 49 Prozent auf 215,9 Millionen Dollar steigern und die Anzahl der zahlenden Kunden stieg um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Anleger reagierten dennoch enttäuscht, sodass die Aktie laut Handelsblatt nachbörslich zeitweise um mehr als 18 Prozent einbrach.

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Philipp Grabowski