MITTAGSBRIEFING

So viel Strom verbrauchen Spielekonsolen, Mehr als eine Million Lufthansa-Kunden warten auf Rückerstattungen, Luxus-Aktien für das Depot?

von Philipp Grabowski

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

So viel Energie verbrauchen Spielekonsolen

Videospiele erfreuen sich in Coronazeiten an großer Beliebtheit. So geben laut einer aktuellen YouGov-Studie ein Drittel der Deutschen an, dass sie aktuell häufiger die Spielekonsole nutzen.

Mehr virtueller Spielspaß resultiert in höherem Stromverbrauch, doch wie viel Strom verbraucht so eine Spielekonsole überhaupt? Der Energie-Konzern E.ON hat dies in einer neuen Auswertung ausgerechnet!

Aktuelle Spielekonsolen verbrauchen demzufolge bei einer täglichen Spieldauer von zwei Stunden Strom im Wert von bis zu 40 Euro im Jahr. Den höchsten Stromverbrauch mit insgesamt 137,97 Watt hat dabei die Playstation 3 aus dem Hause Sony, während der Nintendo Game Boy mit 0,18 Watt Stromverbrauch im Jahr sehr wenig verbraucht und deshalb nur 5 Cent für die Betriebnahme entrichtet werden muss.

Mehr als eine Million Lufthansa-Kunden warten auf Rückerstattungen

„Die unendliche Geschichte“ ist ein weltbekannter Roman von Michael Ende, doch trifft der Buchtitel nicht nur auf den Märchenstoff, sondern auch auf die ausstehenden Rückerstattungen der Lufthansa für ausgefallene Flüge durch Corona zu. So warten laut BILD nach rund fünf Monaten immer noch mehr als 1,2 Millionen Lufthansa-Kunden auf ihr Geld.

Das ärgert neben den Fluggästen auch das Wirtschaftsministerium.

„Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt“, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nussbaum.

In der Regel müssen Gesellschaften den Ticketpreis schon innerhalb von sieben Tagen erstatten.

Diese Luxus-Aktien können sich lohnen

Durch die Corona-Pandemie erwartet der Luxusgütermarkt einen Umsatzrückgang von 20 bis 35 Prozent. Ein Luxusproblem? Mitnichten! So wird laut Handelsblatt frühestens 2022 mit einem normalen Umsatz gerechnet, doch es gibt einige Branchenriesen die sich dennoch für ein Investment am Aktienmarkt auszahlen können. So zählen laut Branchenexperten- und Analysten die Aktien um LVMH Moet Hennesey und Brunello Cucinelli zu Wertpapieren, die einen Kauf Wert sein könnten. Zur LVMH gehören anderem Louis Vuitton, Christian Dior und Sephora und der Aktienkurs bewegt sich aktuell auf einem Wert von 374 Euro, Anteile an der italienischen Luxusmarke Brunello Cucinelli sind momentan für 25 Euro je Anteilschein auf dem Börsenparkett zu erwerben.

image_print
ein Artikel von
Philipp Grabowski