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MITTAGSBRIEFING

Streamingdienst Twitch entlässt 35 Prozent der Mitarbeiter, Markt für Büroimmobilien bricht ein, Wohnungsbaukrise

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Streamingdienst Twitch entlässt 35 Prozent der Mitarbeiter

Offenbar entlässt der Streamingdienst Switch erneut Hunderte von Mitarbeitern. Die Amazon-Tochter werde 500 Mitarbeiter kündigen, so der Nachrichtendienst „Bloomberg“ unter Berufung auf Insider. Das entspreche etwa 35 Prozent der Belegschaft. Ein Sprecher von Twitch habe eine Stellungnahme abgelehnt. Der 2011 gegründete Streamingdienst hat schon seit längerer Zeit mit Schwierigkeiten und wachsender Konkurrenz zu kämpfen. Bereits 2023 hat das Unternehmen rund 400 Stellen gestrichen und ist laut „Bloomberg“ nach wie vor nicht profitabel. Zudem haben mehrere Führungskräfte den Dienst innerhalb weniger Monate verlassen. Deutschland ist für Twitch der wichtigste Markt in Europa mit zuletzt mehr als 290.000 monatlichen Streamern und 1,7 Milliarden gesendeten Stunden pro Jahr. (Manager Magazin

Markt für Büroimmobilien bricht ein

Große Investoren meiden in der Immobilienkrise den Kauf von Büroflächen. Die Investments in Frankfurt am Main brachen 2023 auf 347 Millionen Euro ein – das bedeutet einen Rückgang um fast 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL) am Donnerstag (11.01.2024) mitteilte. Deutschlandweit wurde bei Büros 2023 laut JLL ein Transaktionsvolumen von 5,18 Milliarden Euro verzeichnet, ein Minus von 76 Prozent zum Vorjahr. Die Immobilienmärkte stecken in der Krise, da gestiegene Zinsen Finanzierungen teurer machen. Auf den Büromärkten macht sich zudem der Trend zum Homeoffice und zu strengeren Energievorhaben bemerkbar. (Spiegel Online

Wohnungsbaukrise

Bei den Wohnungsbauunternehmen ist die Stimmung so schlecht wie nie. Sie erreichte im Dezember 2023 minus 56,8 Punkte, nach minus 54,4 im Vormonat, so in einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1991. Für das erste Halbjahr 2024 werde mit weiteren Geschäftseinbußen gerechnet. Im vergangenen Jahr gab es bei mehr Unternehmen Auftragsstornierungen. (Zeit Online)

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Zaster Redaktion
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