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Fünf Tipps für mehr Geld

So sparst du beim Umzug

von ZASTER Redaktion

Der Umzug steht vor der Tür und damit sind oft hohe Kosten verbunden: Renovierungsarbeiten, neue Möbel, eine Kaution und vielleicht sogar Maklergebühren. ZASTER zeigt dir fünf Tricks, mit denen immerhin dein Umzug etwas günstiger wird.

Fünf Tipps zum Sparen

1
Bananenkisten statt teurer Kartons

Rund zwei Euro kostet ein Umzugskarton im Baumarkt – bei der Menge an Büchern, Geschirr und Klamotten reicht jedoch einer bei weitem nicht aus. Schnell summieren sich an dieser Stelle bereits einige Euro, die du besser für die neue Wohnung ausgeben könntest.

Wenn deine Freunde und Verwandten nicht zufällig noch Umzugskartons besitzen, kannst du dich auch an den Supermarkt in deiner Nähe wenden und nach Bananenkisten fragen. Die werden nämlich nach dem Verkauf weggeworfen, obwohl sie sich durch ihre Stabilität super dazu eignen, ein paar Dinge von A nach B zu bringen. Alternativ kannst du deinen Bekanntenkreis darum bitten, die Pakete ihrer Online-Bestellungen bis zu deinem Auszug aufzubewahren und dir zu überlassen, denn bei einem Umzug kann wirklich jede Kartongröße nützlich sein.

2
Umzugsdatum clever wählen

Die meisten Mietverträge beginnen zum Anfang oder zur Mitte eines Monats. Das wissen auch die Speditionsunternehmen und auch ihre Preise orientieren sich daran. Die Auftragslage an einem Samstag zu Beginn oder zur Mitte eines Monats ist entsprechend teuer.

Deswegen solltest du, wenn du auf eine Spedition nicht verzichten kannst, einen anderen Zeitraum wählen und im Zweifel auch einen Urlaubstag in Anspruch nehmen, denn das kann sich wirklich lohnen.

In der Regel ist der Abschnitt vom 06. - 13. oder vom 18 – 24. eines Monats zu empfehlen. Wenn es also möglich ist, erst einmal nur mit einer Matratze umzusiedeln, und du einige Tage auf den Rest deiner Einrichtung verzichten kannst, solltest du es dir gut überlegen.

3
Leihen statt Kaufen

Oft fällt erst bei einem Umzug auf, was im Hausrat alles fehlt. Ohne vernünftige Bohrmaschine und einem gut ausgestatteten Werkzeugkasten scheint das Unterfangen eines Umzugs aussichtslos – also eine gute Gelegenheit das Arbeits-Equipment durch Einkäufe zu ergänzen? Lieber nicht.

Auch hier empfiehlt sich die Frage an den Bekanntenkreis. Ein Werkzeugkoffer der nur an einem von 365 Tagen im Jahr genutzt wird, ist Geldverschwendung. Sollten deine Freunde, Verwandten oder Nachbarn ebenfalls keine entsprechenden Gerätschaften parat haben, empfiehlt sich das Angebot vieler Baumärkte. Hier lassen sich stunden- oder gar tageweise Baugeräte & Co. mieten. Günstiger als kaufen, ist es allemal.

4
CarSharing und öffentlichen Nahverkehr nutzen

Wenn große Regale, Matratzen oder sperrige Möbel transportiert werden müssen, wirst du um die Miete eines Transporters nicht herumkommen. Der Preis dafür orientiert sich neben der Dauer der Miete und den zurückgelegten Kilometern auch an der Größe des Transporters. Und hier kannst du möglicherweise sparen.

Wenn du die vielen Kartons und Kisten auch in einem PKW unterbringen kannst, bleibt nur noch wenig, das im großen Wagen transportiert werden muss. Versuche wirklich nur die Möbel in den Transporter einzuladen, die sich nicht auseinander bauen lassen und entsprechend viel Platz einnehmen. Der Rest gehört in ein Auto. So reicht meist schon der kleinste (und günstigste) Transporter.

Wenn du kein eigenes Auto hast und auch niemanden kennst, der dir eines zur Verfügung stellt, versuche es beispielsweise mit Car-Sharing, wenn du innerhalb deiner Stadt umziehst. Eine Fahrt lässt sich meist für vergleichsweise wenig Geld buchen und viele Anbieter haben auch größere Kombis im Angebot.

Wenn viele Helfer zur Verfügung stehen und das Budget besonders knapp ist, solltest du auch eine Fahrt mit der U-Bahn nicht ausschließen. Dann aber am besten nicht zur Rush-Hour – sonst wird es auch in der großen Bahn etwas eng mit den Kisten...

5
Umzug steuerlich geltend machen

Auch der Staat kann den Umzug finanziell erleichtern: Nicht nur berufsbedingte Wohnwechsel werden vom Finanzamt unterstützt, auch die private Veränderung wird teilweise steuerlich getragen.

Steht der Umzug im Zusammenhang mit einem neuen Job, kann er steuerlich als Werbungskostenpunkt abgesetzt werden. Dafür muss sich die Distanz zum Arbeitsplatz verändert haben oder gar ein berufsbedingter Umzug in eine andere Stadt erfolgt sein. In Folge können Maklerkosten, Fahrtkosten zu Besichtigungen und natürlich die Transportkosten für den Umzug steuerlich geltend gemacht werden.

Wenn der Umzug im privaten Zusammenhang steht, können Lohnkosten bis zu 20 Prozent bei einem Maximalbetrag von 4000 Euro als haushaltsnahe Dienstleistungen abgesetzt werden. Sprich Helfer, Handwerker und Dienstleister, die im Zusammenhang mit dem Wohnungswechsel gearbeitet haben, können geltend gemacht werden. Das gilt übrigens auch für WGs.

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ZASTER Redaktion
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