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Schont Umwelt und spart Geld

So produzierst du deine eigene Energie

von ZASTER Redaktion

Leite deine persönliche Energiewende ein und erzeuge deinen Strom selbst. Erfahre, welche Möglichkeiten es dazu gibt.

Energie selbst produzieren? Vor wenigen Jahren galt die Idee noch als verrückt. Aber die technischen Fortschritte in den letzten 15 Jahren haben ganz neue Wege zur Erschließung erneuerbarer Energien eröffnet. Heutzutage stellt es kein Problem mehr da, das gesamte Haus mit selbstproduzierten Strom zu versorgen oder zumindest zum großen Teil. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Hier fünf Beispiele:

1
Strom aus Photovoltaik

Eine der beliebtesten und effektivsten Möglichkeiten, erneuerbare Energien zu erzeugen, ist der Einsatz von Photovoltaik-Modulen. Die Paneele werden typischerweise auf dem Dach platziert, wo sie die Sonnenenergie aufnehmen und in Strom umwandeln. Kleine Anlagen mit einer maximalen Kapazität von 4 kWp gibt es bereits ab rund 6.000 Euro. Ideal ist, wenn der größte Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird. Denn fürs Einspeisen ins Stromnetz bekommst du aktuell nur noch rund 11 Cent/kWh.

2
Solarthermie: Für warmes Wasser

Solarbetriebene Warmwasserbereiter arbeiten ähnlich wie Photovoltaik-Module. Sie produzieren allerdings keinen Strom, sondern sorgen für warmes Wasser. Es reichen meist ein bis zwei Module, um den Energieverbrauch eines klassischen Gas- oder Elektro-Wassererhitzers drastisch zu reduzieren. Kosten: ab 3.000 Euro.

3
Watt aus Windkraft

Windräder sind meist auf großen Flächen auf dem Land oder im Meer in Windparks zu finden. Du kannst aber auch eine kleine Windturbine auf deinem Grundstück oder dem Dach deines Hauses installieren. Genug Wind vorausgesetzt, arbeiten diese kompakten Windräder sogar stabiler als Solarstrom, vor allem auch nachts. Auf diese Weise lässt sich nahezu dein gesamter Strombedarf decken. Allerdings haben diese Systeme auch Nachteile. Optisch sind sie nicht jedermanns Sache außerdem erzeugen sie mehr oder weniger starke Geräusche. Kosten: rund 10.000 Euro für eine 2 KW-Anlage.

4
Bach im Garten? Dann Wasserkraft

Falls zufällig ein fließendes Gewässer durch dein Grundstück läuft: Dann ist ein Wasserkraftwerk ideal. Du musst nur dafür sorgen, dass das Wasser durch einen Generator fließt. Abhängig von Wassermenge und Fließgeschwindigkeit kannst du auf diese Weise eine Menge Energie produzieren. Im Gegensatz zu Sonne und Wind fließt Wasser im Prinzip immer. Aber: Du brauchst für dein eigenes Wasserkraftwerk eine Genehmigung. Und was der Spaß kostet, lässt sich pauschal nicht sagen. Das hängt maßgeblich von den örtlichen Gegebenheiten ab.

5
Solarofen: Kochen mit Sonnenergie

Um von erneuerbaren Energien zu profitieren, musst du nicht immer gleich zigtausende Euro in die Hand nehmen. Es geht auch kleiner, etwa mit einem Solarofen. Solaröfen fangen das Sonnenlicht ein und wärmen damit Speisen auf. Bis zu 200 Grad sind locker möglich. Es gibt fertige Modelle zu kaufen, du kannst dir aber auch selbst einen basteln. Preis: Ab 150 Euro.

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ZASTER Redaktion
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