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FINANZWISSEN

So baust du ein Vermögen auf

von Pauline Brinkmann

Wie kann ich ein Vermögen in kurzer Zeit richtig aufbauen? Das fragen sich die meisten. Leider heischen viele junge Menschen dem schnellen Geld hinterher, was oftmals mehr Risiko als Erfolg mit sich bringt. Doch wie geht Vermögen aufbauen nun richtig? Wir haben drei tolle Tipps für dich zusammengefasst.

1
Ausgaben senken

Zu Beginn deines Aufbauprozesses wirst du leider nicht drumherum kommen deine Einnahmen mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und unnötige Ausgaben gnadenlos wegzustreichen.

Dafür solltest du unbedingt deine Abonnements etwas genauer in den Blick nehmen. Häufig haben wir nämlich Abonnements, die wir garnicht wirklich brauchen. Zudem hast du als Student, Auszubildender oder Mitarbeiter eines größeren Betriebes oftmals kostenlosen Zugriff auf diverse Angebote wie Streamingdienste, kreative Tools oder Zutritt zu Fitnessstudios. Viele wissen jedoch nichts von diesen Angeboten und bezahlen auf Grund dessen regelmäßig drauf. Deswegen: Informiere dich in der Uni oder frag bei deinem Arbeitgeber nach, welche Dienste du kostenfrei in Anspruch nehmen darfst.

2
Einnahmen erhöhen

Da du nun hoffentlich ein paar Ausgaben reduzieren konntest, darfst du dich jetzt damit befassen wie du das gesparte Geld am besten anlegst, um infolgedessen deine Einnahmen zu erhöhen. Grundsätzlich gilt: Man kann sich zu Tode sparen, aber es wird immer ein Limit nach oben geben, denn herzaubern kannst du zusätzliches Geld auch nicht. Investierst du dein Geld allerdings klug, so wird es kein Limit nach oben geben. Außerdem wirst du je nach Anlageform womöglich sogar ein konstantes Nebeneinkommen in Form eines passives Einkommen erhalten. Dies kann vor allem im Hinblick auf die Altersvorsorge besonders lohnend sein.

Doch investieren ist nicht alles, vielmehr solltest du auch bereits bestehende Geldquellen anzapfen. Zum einen kannst du versuchen etwas mehr Gehalt bei deiner Chefin oder deinem Chef zu fordern. Zum anderen solltest du dich zu Hause umschauen und dir genau überlegen welche Klamotten, digitale Geräte oder Bücher du wirklich noch brauchst und was du eventuell gut verkaufen könntest. Oftmals kannst du gerade mit dem Verkauf von Fachliteratur aus deinem Studium oder deiner Ausbildung gute Einnahmen erzielen.

3
Vorhandenes Geld richtig anlegen

Wie bereits oben erwähnt ist eine kluge Anlagestrategie von enormer Relevanz. Allerdings solltest du darüberhinaus auch dein bereits vorhandenes Kapital einer Inventur unterziehen und überlegen was du mit dem Geld machst was quasi sowieso nur herumliegt. Angesicht einer steigenden Inflationsrate und der indirekten Geldentwertung durch hohe Schulden der Bundesregierung gilt es dein Geld so anzulegen, dass sich dein Vermögen im besten Fall nur noch vermehrt.

Genauer gesagt solltest du deine Sparbücher (abseits eines Notgroschens den du unbedingt behalten musst) also nicht unnötig auf der Bank verweilen lassen, sondern das sich darauf befindliche Geld lieber in Aktien oder risikoärmere ETFs investieren. Je nachdem wie viel Kapital dir zur Verfügung steht, kannst du auch überlegen größere Summen in Immobilien zu investieren, da diese eine besonders sichere Form der Geldanlage darstellen.

ein Artikel von
Pauline Brinkmann
Pauline ist 23 und studiert in Potsdam und Lausanne Rechtswissenschaften. Ihr besonderes Interesse gilt jedoch nicht Mietverträgen, sondern politischen und gesellschaftlichen Prozessen."