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MITTAGSBRIEFING

Niedrigere Zinsen in 2024, Kinderkrankmeldung für Eltern, Warme Nebenkosten erheblich gestiegen

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Niedrigere Zinsen in 2024

Vor der Jahreswende hält die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins konstant und fasst für 2024 bereits Lockerungen ins Auge. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell beschlossen am Mittwoch (13.12.2023), den geldpolitischen Schlüsselsatz in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent zu belassen. Für 2024 signalisierten sie allerdings, dass es im Laufe des nächsten Jahres mit den Zinsen nach unten gehen dürfte – und zwar um 0,75 Prozentpunkte. An den Terminmärkten wird nunmehr mit einer ersten Senkung bereits für März 2024 gerechnet. Die Wahrscheinlichkeit wird dafür auf über 60 Prozent taxiert. An der New Yorker Börse bauten die Aktienmärkte ihre Zugewinne weiter aus. Übrigens: Keiner der US-Währungshüter sieht Ende nächsten Jahres ein höheres Zinsniveau als jetzt. Mehr dazu hier. (Manager Magazin)

Kinderkrankmeldung für Eltern

Telefonisch krankschreiben lassen können sich seit rund einer Woche wieder Patientinnen und Patienten. Nun will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die telefonische Krankschreibung auch für Eltern erkrankter Kinder einführen. Der SPD-Politiker bat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) in einem Brief, zeitnah eine entsprechende Vereinbarung zu treffen. Damit sollen die Arztpraxen entlastet werden, so das Schreiben vom Mittwoch (13.12.2023). Ob und wann die von Lauterbach angeregte Möglichkeit auch für Eltern beim Kinderkrankengeld kommen wird, ist noch offen. Für 2024 und 2025 soll der Anspruch für 15 Tage je Elternteil bestehen, für Alleinerziehende gilt der doppelte Anspruch. (Spiegel Online)

Warme Nebenkosten erheblich gestiegen

Nach dem Anstieg der Energiepreise gibt es laut einer Analyse bei den Nebenkosten für Mieter kaum Entlastung. Die kalten Nebenkosten seien im laufenden Jahr weiter gestiegen, während die Heizkosten gegenüber dem Krisenjahr 2022 nur leicht sanken, stellte das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer am Mittwoch (13.12.2023) veröffentlichten Studie fest. Dabei wurden die Inserate für neue Mietverträge untersucht. Die Abschläge für warme Nebenkosten seien hier fast die Hälfte höher als vor dem Ukraine-Krieg. Laut Studie zahlten Mieter im September 2023 für die warmen Nebenkosten – Heizung und Warmwasser – im Schnitt 1,67 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Die Wohnnebenkosten machten weiter einen hohen Anteil an der Gesamtmiete aus, so das IW weiter. Für die Studie hat das IW im Auftrag der Deutsche Invest Immobilien AG zum vierten Mal warme und kalte Nebenkosten für Mietwohnungen in 400 Städten und Kreisen hierzulande untersucht. Zwischen Januar 2018 und September 2023 wurden fast 1,93 Millionen Inserate analysiert. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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