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MITTAGSBRIEFING

Neue besorgniserregende Coronavariante aufgetaucht, Pandemie-Frust trübt Weihnachtsstimmung, Steigende Risiken auf dem Immobilienmarkt

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Neue besorgniserregende Coronavariante aufgetaucht

In Afrika ist eine neue Form von Sars-CoV-2 aufgetreten, die Wissenschaftler beunruhigt. Bisher läuft sie nur unter dem Kürzel B.1.1.529. Einige, bisher wenige Fälle grassieren derzeit in Südafrika, dazu auch in Botswana. Zudem trug ein Reisender das Virus nach Hongkong. Das Besondere an der Variante ist ihre sehr hohe Anzahl von Mutationen. Die Wirksamkeit der Vakzine gegen diese Virusvariante sei noch unklar, genauso wie Details zur Verbreitung. Dafür braucht es noch mehr Daten. Südafrika ist mit rund 2,95 Millionen Coronafällen und mehr als 89.600 Toten das am schwersten betroffene Land in Afrika. (Spiegel Online)

Pandemie-Frust trübt Weihnachtsstimmung

Die zunehmenden Einschränkungen wegen der steigenden Coronainfektionen trüben die Vorfreude aufs Weihnachtsfest und aufs Einkaufen dafür. In einer am Montag (22.11.2021) veröffentlichten Umfrage der Wirtschaftsberatungsgesellschaft EY sagten 53 Prozent, die Vorfreude aufs Weihnachtsshopping sei dadurch getrübt, dass Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. 30 Prozent der Befragten wollen lieber online einkaufen als in stationären Geschäften. Der Vertrieb per Internet lag mit einem Durchschnittsbudget von 117 Euro in der Befragung dieses Jahr erstmals vorn – vor Fachgeschäften und Kaufhäusern. (Berliner Zeitung)

Steigende Risiken auf dem Immobilienmarkt

In Deutschland betrachtet die Bundesbank zunehmend die gestiegenen Preise für Häuser und Wohnungen mit Sorge. 2020 seien die Preise für Wohnimmobilien durchschnittlich um 6,7 Prozent gestiegen. Die Preise lägen inzwischen um zehn bis dreißig Prozent (!) über dem gerechtfertigten Niveau – zunehmend auch außerhalb der Ballungsräume. Die Bank rechne mit einer weiteren Zunahme der Preise. Bei einem Anstieg der Inflation könnten die Zinsen an den Finanzmärkten spürbar steigen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hatte vor Kurzem in ihrem Finanzstabilitätsbericht auf zunehmende Risiken auf dem Häusermarkt hingewiesen. (Zeit Online)

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Zaster Redaktion
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