MITTAGSBRIEFING

Deutsche Wirtschaft boomt, Gebrauchtwagenpreise steigen kräftig, Traum vom Eigenheim in Deutschland

von Michael André Ankermüller

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Deutsche Wirtschaft boomt

In den Chefetagen zahlreicher Firmen macht sich zusehends mehr Optimismus bereit. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni auf 101,8 Punkte von 99,2 im Mai, wie das Münchner Forschungsinstitut am Donnerstag unter Berufung auf seine Managerumfrage mitteilte. Das ist das höchste Niveau seit November 2018. Im Handel führten die Öffnungen zu einer deutlichen Verbesserung des Geschäftsklimas. Insbesondere im Einzelhandel war die Entwicklung steil nach oben gerichtet. Der Index zur aktuellen Lage legte so stark zu wie noch nie zuvor. (Manager Magazin)

Gebrauchtwagenpreise steigen kräftig

Zuletzt haben sich aus Angst vor dem Coronavirus viele einen Gebrauchtwagen zugelegt. Darunter auch viele Menschen, die zuvor ohne eigenes Auto gelebt hatten. Nun hat zuletzt die höhere Nachfrage und ein geringeres Angebot dazu geführt, dass sich besonders junge Gebrauchtwagen deutlich verteuert haben. Vor allem Diesel sind gefragt, zeigen neue Zahlen der Deutschen Automobil Treuhand (DAT), eines auf Marktdatenanalyse spezialisiertes Unternehmen. Drei Jahre alte Diesel waren demnach im Mai 2021 etwa drei Prozent teurer als im Vorjahr. Preiserhöhungen seien vor allem bei besonders begehrten Modellen zu beobachten, die teils zehn Prozent teurer seien. Kurzfristig würde sich die Preisentwicklung kaum entspannen, da sind sich die Händler einig. (Spiegel Online)

Traum vom Eigenheim in Deutschland

Die Deutschen träumen mal wieder: Und zwar vom frei stehendem Einfamilienhaus. Das hat nun der Baufinanzierer Interhyp in einer repräsentativen Studie erforscht. Einen sicheren Platz im Leben wünschen sich 84 Prozent der Befragten, 97 Prozent ein schönes Zuhause, während Erfolg im Beruf nur etwas mehr als der Hätte ein Lebensziel ist. Und die Zahl derer, die sich ein frei stehendes Einfamilienhaus wünschen, ist auf 65 Prozent gestiegen. 2018 waren es noch 60 Prozent. Besonders interessant ist, dass unter den 18- bis 25-Jährigen der Wunsch nach Sicherheit, Landleben und vor allem Eigentum noch stärker ausgeprägt ist als bei den älteren Befragten. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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ein Artikel von
Michael André Ankermüller
Michael lebt in Berlin, beschäftigt sich gerne mit Wirtschafts- und Finanzthemen und arbeitet als Journalist, Blogger, Autor sowie Berater für Digitale Medien. 2014 gründete er das sehr erfolgreiche Blogazine Blog.Bohème.