© Andrea Piacquadio / Pexels
FINANZWISSEN

Mit Zuversicht ins zweite Quartal 2023

von Markus Kaiser

Nach dem historisch schlechten Abschneiden von Aktien und Anleihen im Vorjahr, ruhen die Hoffnungen darauf, dass es 2023 wieder besser wird.

Zwar ist die Weltwirtschaft weiterhin mit geo- und geldpolitischen Herausforderungen konfrontiert, doch an der Börse stellen sich kräftige Kurserholungen meist dann ein, wenn die Mehrzahl der Marktteilnehmer nicht mehr daran glaubt. Wird eine Kurserholung dann zur rechten Zeit noch mit positiven Nachrichten unterfüttert, kehrt der Optimismus schnell zurück, die Anleger wagen sich aus der Deckung und positionieren sich risikofreudiger. 

So auch im Verlauf des ersten Quartals 2023, denn allem Pessimismus zum Trotz konnten die Aktienmärkte an Wert zulegen. Dabei sorgten nicht nur die deutlich zurückgekommenen Energiepreise für Entspannung. Insgesamt zeigen sich die Inflationszahlen seit Jahresbeginn leicht rückläufig, so dass sich Hoffnung auf ein baldiges Ende der restriktiven Geldpolitik der Notenbanken breit macht.

Schnell wäre dann Rückenwind für risikobehaftete Anlageklassen wie Aktien und Hochzinsanleihen gegeben. An den Aktienmärkten war in den letzten Wochen bereits ein erhöhtes Kaufinteresse bei Rücksetzern zu verzeichnen. Das macht zuversichtlich für das zweite Quartal 2023.

Dies ist keine Anlageberatung. Bitte informiert euch vor einer Geldanlage über die Risiken und beachtet unsere Hinweise hier.

image_print
ein Artikel von
Markus Kaiser
Markus Kaiser ist Geschäftsführer der Greiff Research Institut GmbH und leitet den ETF-Bereich der Greiff capital management AG. Der Dipl. Vermögensmanager verfügt über mehr als 20 Jahre Investment-Erfahrung und zählt zu den erfolgreichsten Dachfonds-Pionieren.