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MITTAGSBRIEFING

Mehr Bahnreisen wegen 49-Euro-Ticket, Autoversicherung wird teurer, Geringe Renten

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Mehr Bahnreisen wegen 49-Euro-Ticket

Ein Zeichen der Mobilitätswende? Das zum 01. Mai eingeführte 49-Euro-Ticket hat sich offenbar bereits auf den Zug- und Straßenverkehr ausgewirkt. Das legt eine Auswertung von Mobilitätsdaten des Mobilfunkanbieters O2 Telefónica nahe, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei Zugreisen von mehr als 30 Kilometern. Im Juni 2023 war die Zahl dieser Pendelfahrten demnach um mehr als ein Viertel höher als noch im April 2023. Mit den Auswirkungen des 9-Euro-Tickets kann sein 40 Euro teurerer Nachfolger aber nicht mithalten. Für die Analyse hat der Datenspezialist Teralytics für O2 Telefónica die anonymisierten Bewegungsprofile von rund 40 Millionen Handys ausgewertet und auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Autoversicherung wird teurer

Keine guten Neuigkeiten für Autobesitzer: Die Autoversicherung ist erheblich teurer geworden. Laut Kfz-Versicherungsindex des Vergleichs- und Maklerportals Verivox kosten Kfz-Policen über alle Versicherungsarten derzeit im Schnitt 8,8 Prozent mehr (!) als ein Jahr zuvor, wie das Heidelberger Unternehmen am Sonntag (23.07.2023) mitteilte. Verivox erwartet weitere spürbare Preiserhöhungen, vor allem für bereits bestehende Autoversicherungsverträge, sowie eine lebhafte Wechselsaison im Herbst 2023. Gegen Jahresende suchen alljährlich zahlreiche Autobesitzerinnen nach günstigeren Tarifen. (Der Tagesspiegel)

Geringe Renten

Die Deutschen erhalten nach mindestens 45 Versicherungsjahren einem Bericht zufolge im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1543 Euro. Das geht nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Anfrage des Linken-Bundesfraktionschef Dietmar Bartsch hervor. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern beträgt demnach mehrere hundert Euro: Männer kämen nach 45 Versicherungsjahren auf eine Rente von durchschnittlich 1637 Euro (!) und Frauen nur auf 1323 Euro monatlich. Die durchschnittlichen Renten im Westen und im Osten des Landes gehen dem Bericht zufolge ebenfalls auseinander. Deutschland brauche ein deutlich höheres Rentenniveau, so Bartsch im Interview. (Welt Online)

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Zaster Redaktion
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