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MITTAGSBRIEFING

Staat zahlt Millionen für Mautbetreiber, E-Scooter-Anbieter in der Krise, Frauenanteil in Führungspositionen steigt

von ZASTER Redaktion

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++ Staat zahlt 87 Millionen Euro für Mautbetreiber +++

Die PKW-Maut ist gescheitert, lang lebe die LKW-Maut. Und damit diese zukünftig wirtschaftlicher arbeitet, hat das Verkehrsministerium kurzerhand den bisher privaten Betreiber Toll Collect aufgekauft, für rund 87 Millionen Euro. Die Summe wurde bereits von "einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt und aus dem Haushalt 2019 beglichen", heißt es bei n-tv.

Die eigentliche Übernahme des Gemeinschaftsunternehmens von Daimler, Telekom und dem französischen Autobahnbetreibers Cofiroute erfolgte jedoch schon nach Auslaufen des Betreibervertrags im Herbst 2018.

+++ E-Scooter-Anbieter Lime streicht 100 Stellen +++

Um langfristig profitabel sein zu können, zieht sich das amerikanische E-Scooter-Start-Up Lime aus insgesamt 12 Märkten zurück. Für CEO Brad Bao gibt es Städte, in denen sich „die Mikromobilität langsamer entwickelt“, wie es auf Gründerszene heißt.

Dazu zählen "Atlanta, Phoenix, San Diego und San Antonio in den USA, Linz in Österreich und Bogotá, Buenos Aires, Montevideo, Lima, Puerto Vallarta, Rio de Janeiro und São Paulo in Südamerika", so das Nachrichtenportal weiter. Außerdem werden rund 100 Stellen gestrichen, was etwa 14 Prozent der Belegschaft entspricht.

+++ EY-Studie: Mehr Frauen in Führungspositionen +++

Während die österreichische Regierung erstmals mehr Frauen als Männer aufweist, steigt auch hierzulande der Frauenanteil in wichtigen Positionen. Allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Das geht aus einer neuen Untersuchung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervor, die der FAZ vorliegt. Demnach "arbeiteten in den 160 Konzernen der Börsenindizes Dax, MDax und SDax zum Stichtag 1. Januar 2020 insgesamt 64 Frauen im Vorstand. Das sind sechs Top-Managerinnen mehr als ein Jahr zuvor."

Zwar sitzen ihnen noch immer 633 Männer gegenüber, dafür steige der Frauenanteil in der Topetage seit Juli 2015 kontinuierlich an. Waren es damals noch rund fünf Prozent, so kletterte der Wert mit den Jahren auf heute mehr als neun Prozent.

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ZASTER Redaktion
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