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MITTAGSBRIEFING

LVMH mit sinkender Nachfrage, Halbe Million Long-Covid-Kranke, IWF senkt Wachstumserwartung für Deutschland

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

LVMH mit sinkender Nachfrage

Nach seinem Rekordjahr (2023) bekommt der französische Luxusgüter-Hersteller LVMH eine schwächere Nachfrage seiner Kundschaft zu spüren. Im ersten Quartal 2024 stieg der Umsatz währungsbereinigt und auf vergleichbarer Basis lediglich um 3 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro, wie der Konzern mit Marken wie Louis Vuitton, Dior und Loewe am Dienstagabend (16.04.2024) in Paris mitteilte. In Euro gerechnet sank der Erlös im Vergleich zum Vergleich zum Vorjahr sogar um zwei Prozent und verfehlte die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Für die LVMH-Aktie ging es im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate daraufhin um rund ein Prozent abwärts. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass dem Konzern 2023 noch dank einer starken Nachfrage nach Mode, Schmuck und Parfum das beste Jahr seiner Geschichte gelungen ist. (Manager Magazin)

Halbe Million Long-Covid-Kranke

In Deutschland sind rund eine halbe Million Menschen chronisch und dauerhaft an Long Covid erkrankt. Zudem kann man davon ausgehen, dass es mehr werden. Nach jeder Infektionswelle kämen neue Langzeiterkrankte hinzu, darunter auch Geimpfte und schon einmal an Covid Erkrankte. Für viele Formen von Long Covid gebe es noch keine Heilung. Darunter versteht man teils schwere Beschwerden wie Erschöpfung, Brain Fog oder Atemnot, die nach einer akuten Krankheitsphase von vier Wochen fortbestehen oder neu auftreten. Post Covid beschreibt das Krankheitsbild mehr als zwölf Wochen nach Infektionen. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

IWF senkt Wachstumserwartung für Deutschland 

Erneut hat der Internationale Währungsfonds (IWF) die Wachstumserwartungen für Deutschland gesenkt. Im Jahr 2024 sei nur noch mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent zu rechnen, heißt es in der am Dienstag (16.04.2024) vorgestellten Wachstumsprognose. Im Januar 2024 hatten die Experten noch 0,5 Prozent Wachstum prognostiziert, im Oktober noch 0,9 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr war Deutschland das einzige Land in der Gruppe der Industriestaaten, dessen Wirtschaftsleistung sank – um 0,3 Prozent. Nach der aktualisierten Prognose bleibt die deutsche Wirtschaft auch in diesem Jahr (2024) das Schlusslicht. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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