Damit sich Besitzer und Auto wohlfühlen

Für Superreiche hat die schlimme Parkplatzsuche endlich ein Ende

von Helene Rose

So ein Luxusauto lässt man nicht einfach am Straßenrand stehen. Denn nur im besten Fall wird es einfach bestaunt oder fotografiert, im schlimmsten Fall ist der Lack bei der Rückkehr schon nicht mehr ganz so blütenrein und kratzerfrei wie zuvor. Was also tun? Genau, den Luxusschlitten in einer angemessenen Garage parken. Ein Berliner Start-up baut nun eben solche Garagen. ZASTER hat sie unter die Lupe genommen und weiß, was sie kosten sollen.

Lieferheld-Gründer baut Luxusgaragen

Der Gründer Nikita Fahrenholz, der schon das Berliner Start-up Lieferheld mit seinem Partner Claude Ritter groß gemacht hat, hat sich umorientiert: Jetzt sollen es also Luxusgaragen sein. Zusammen mit Michael Schultz, einem Architekten, hat er das Unternehmen Fahrengold gegründet, das sich auf den Bau von High-Class-Garagen spezialisiert hat.

Luxus-Stellplatz für Luxus-Gestell

Wer nur das Beste für sein Pracht-Gefährt will, muss tief in die Tasche greifen: 100.000 Euro muss man mindestens für eine der Luxus-Garagen auf den Tisch legen, nach oben ist die Grenze quasi offen. Dafür bekommt man aber auch einiges geboten. Das Vorführmodell hat vier Millimeter dicke Aluminiumwände, außerdem zwei verglaste Seiten, alles einbruchsicher, versteht sich. An der Rückwand kann man außerdem praktischerweise Winterreifen aufhängen, während über und unter dem Fahrzeug LED-Leuchten erstrahlen und das Prachtauto in ein gutes Licht rücken. Bei dem stolzen Preis kannst du selbstverständlich Details wie Farben und Werkstoffe selbst wählen. Wer will, kann auch noch eine Heizung oder Klimaanlage einbauen lassen. Videokameras? Auch kein Problem. Die Technik, wie zum Beispiel das Tor, soll man über eine App steuern können. Nur eins steht fest: Die Größe der Garage ist 3,7 mal sechs Meter. Jetzt brauchst du nur noch eine Villa mit Garten, um sie aufbauen zu können.

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Helene Rose
Helene studiert Linguistik in Potsdam. Als Werkstudentin bei ZASTER schreibt sie über das bei Studierenden oft knappe, aber heiß ersehnte Geld.