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MITTAGSBRIEFING

Lufthansa mit Rekordgewinn, Kündigungswelle bei Credit Suisse, Spritpreise steigen deutlich

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Lufthansa mit Rekordgewinn

Nach einem Rekordergebnis im zweiten Quartal 2023 steuert die Lufthansa auf eines der drei lukrativsten Jahre ihrer Geschichte zu. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn soll 2023 mindestens 2,6 Milliarden Euro erreichen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Die Aktie legte zunächst um knapp 3 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 steigt die Lufthansa ihren Umsatz dank mehr Passagieren und höherer Ticketpreise im Jahresvergleich um 17 Prozent auf knapp 9,4 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn verdreifachte sich nahezu auf knapp 1,1 Milliarden Euro und lag damit so hoch wie nie in einem zweiten Quartal. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 881 Millionen Euro und damit dreieinhalbmal so viel wie ein Jahr zuvor. (Manager Magazin)

Kündigungswelle bei Credit Suisse

Einem Pressebericht zufolge haben im Rahmen einer ersten Kündigungswelle 200 Investmentbanker bei Credit Suisse (CS) ihren Job verloren. Der Stellenabbau erfolgte weltweit in der Investmentbank und Kapitalmarkteinheit (IBCM), wie das britische Portal „Financial News“ am Abend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schreibt. Vom Stellenabbau betroffen seien alle Führungsebenen der Investmentbank und auch die meisten Branchenteams. Besonders stark seien die Einschnitte im Bereich Aktienkapitalmärkte. Zwei weitere Kündigungswellen sollen im September und Oktober 2023 folgen. Weltweit sollen mit dem Zusammenschluss der beiden Großbanken (UBS und CS) verschiedenen Medienberichten zufolge rund 30.000 bis 35.000 Stellen wegfallen. Ende 2022 zählten die beiden Banken zusammen über 120.000 Mitarbeitende, allerdings dürften in der Zwischenzeit bereits Tausende von Angestellten das Institut verlassen haben. (Spiegel Online)

Spritpreise steigen deutlich

Im Juli 2023 sind die Preise für Kraftstoff deutlich höher als einen Monat zuvor gewesen. Der Liter Diesel kostete an der Zapfsäule im Monatsmittel 1,641 Euro und damit gut fünf Cent mehr als im Juni 2023, wie der ADAC am Dienstag (01.08.2023) in München mitteilte. Zudem markierte der Juli 2023 den teuersten Monat des Jahres beim Liter E10: 1,805 mussten Fahrern von Benzinern durchschnittlich an der Tankstelle zahlen. Geringer fiel der Preisanstieg beim Benzin aus. Der gestiegene Rohölpreis könnte nach ADAC-Angaben einer der Gründe für den teueren Sprit sein. Der ADAC empfahl AutofahrerInnen, am Abend zwischen 20 Uhr und 22 Uhr zu tanken. Zu dieser Zeit sei Sprit deutlich günstiger als morgens. Auch zwischen 18 und 19 Uhr seien die Preise niedriger. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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