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Extrakosten auf Reisen

Das sind die größten Kostenfallen im Urlaub

von Helene Rose

Dass es teuer wird, wenn man sich im Urlaub im Hotelzimmer an der Minibar bedient, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Doch während einer Reise lauern noch weitere Kostenfallen.

1
Gebühren für Gepäck

Manchmal geht es schon am Flughafen los: Man ist mit Trolley und Rucksack oder Handtasche angereist, erlaubt ist aber nur ein Gepäckstück pro Person. Also muss der Handgepäckkoffer noch für einen saftigen Aufpreis abgegeben werden. Oft gilt bei den Airlines: Je günstiger der Flug, desto teurer das Gepäck. Dazu kommt, dass die Gepäckbuchung am Flughafen oft mehr kostet als eine Vorabbuchung im Internet. So kann man, noch bevor man am Urlaubsort angekommen ist, gezwungenermaßen die ersten 50 Euro ausgeben.

2
Geld abheben außerhalb der Euro-Zone

Teuer wird es auch, wenn man auf einer Reise fernab der Euro-Zone Bargeld abheben will. Oft sind die Automatengebühren hoch, zum Beispiel kann in Tschechien die Nutzung eines Geldautomaten bis zu 7 Euro kosten. Manchmal fallen auch bis zu 10 Prozent des abgehobenen Betrages als Gebühr an. Beachten sollte man außerdem, nicht die Option der Sofortumrechnung zu wählen, denn Bequemlichkeit wird hier schnell kostspielig: Lässt man sich am Automaten oder auch im Laden die Summe in Euro abbuchen, gilt oft ein viel schlechterer Umrechnungskurs und man zahlt im Vergleich zur Landeswährung kräftig drauf.

3
Smartphone-Nutzung

Innerhalb der EU wurden die Roaming-Gebühren vor einiger Zeit abgeschafft, überhöhte Handyrechnungen sind hier also nicht mehr zu befürchten. Reist man aber in Länder außerhalb der EU und nutzt dort sein Handy, kann es teuer werden. Je nach Mobilfunkanbieter kann es bis zu 50 Euro kosten, ein einziges Foto zu verschicken. Besser ist es, für die Datenübertragung und auch für Telefonate ein WLAN-Netz zu nutzen. Außerdem sollte man als Urlauber daran denken, seine Mailbox auszuschalten. Denn auch schon das Empfangen von Nachrichten kann ins Geld gehen.

4
Trinkgeld auf Kreuzfahrten

Es ist ein kleiner, unauffälliger Posten auf der Rechnung: Die sogenannte „Servicegebühr“ auf Kreuzfahrtschiffen. Bei einigen Reedereien ist sie nicht im Reisepreis enthalten und so fallen pro Passagier Zusatzkosten von acht bis zwölf Euro pro Tag an. Bei einer zehntägigen Reise zu zweit wären das immerhin rund 200 Euro. Das Bordkonto wird automatisch mit diesen Kosten belastet. Will man das nicht, muss man sich selbst um eine Rückbuchung des Betrags kümmern.

5
Unternehmungen am Urlaubsort

Ist man dann endlich am Reiseziel angekommen, möchte man die Zeit dort einfach genießen. Doch auch hier lauern noch einige Kostenfallen. So lassen sich mittlerweile nicht nur Vermieter am Strand, sondern auch einige Hotelbesitzer ihre Sonnenschirme und Liegen extra bezahlen. Wer lieber etwas unternehmen möchte, sollte dabei nicht auf überteuerte Ausflugspakete reinfallen. Oftmals ist es günstiger, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und meistens hat man dabei – ganz kostenlos – die schönsten Erlebnisse des Urlaubs.

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