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MITTAGSBRIEFING

Klimwandel in Europa, 1800 Zukunftsbahnhöfe, Zahl der Ladendiebstähle steigt

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Klimawandel in Europa

Erschreckende Nachrichten: Im Zuge der Klimakrise erwärmt sich der europäische Kontinent doppelt so schnell wie die Welt im globalen Mittel. Die Auswirkungen werden jedes Jahr drastischer, wie aus dem Bericht zum Zustand des Klimas in Europa 2022 hervorgeht. Die Autorinnen und Autoren sehen aber auch ein Hoffnungszeichen: den rasanten Ausbau erneuerbarer Energien in der Europäischen Union zur Stromerzeugung. Auch erschreckend: Die Gletscherschmelze war 2022 so stark wie nie zuvor und führte zu einem Rekordmasseverlust, verursacht durch sehr geringe Schneemengen im Winter, einen sehr warmen Sommer und Staubablagerungen aus der Sahara. Auch die Erwärmung der Meeresoberfläche war mehr als dreimal so stark wie im globalen Durchschnitt. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

1800 Zukunftsbahnhöfe

Bis 2030 will die Deutsche Bahn etwa jeden dritten Bahnhof sanieren. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Bahnkreisen. Diese sogenannten Zukunftsbahnhöfe müssten in einen Zustand gebracht werden, der den Ansprüchen der Kunden gerecht werde. Darin sei man sich mit dem Bundesverkehrsministerium einig. Die Bahn fährt derzeit gut 5400 Bahnhöfe an. Die erste Generalsanierung steht im zweiten Halbjahr 2024 zwischen Mannheim und Frankfurt an, Dutzende sollen folgen. Die Spitzen der Ampel-Koalition hatten Ende März 2023 festgestellt, dass die Bahn zur Deckung des Investitionsbedarfs bis 2027 rund 45 Milliarden Euro benötigt. (Der Tagesspiegel)

Zahl der Ladendiebstähle steigt

In Deutschland ist die Zahl der Ladendiebstähle im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Nach einer am Dienstag (20.06.2023) veröffentlichten Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI summierten sich die Verluste des Handels durch Diebstahl im vergangenen Jahr (2022) auf rund 3,7 Milliarden Euro. Das waren rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz der deutlichen Zunahme gäbe es aber keinen Grund zu übertriebener Sorge. Im Grunde sind nämlich nur die Werte der Vor-Corona-Zeit erreicht worden. In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 war die Zahl der Ladendiebstähle nicht zuletzt aufgrund der pandemiebedingten Ladenschließungen deutlich zurückgegangen. Mehr dazu hier. (Welt Online)

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Zaster Redaktion
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