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MITTAGSBRIEFING

Insolvenz von The Body Shop, Warnstreiks im Einzelhandel, Konjunkturprognose für 2024

von Michael André Ankermüller

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Insolvenz von The Body Shop

Für seinen deutschen Ableger hat der Kosmetikhändler The Body Shop Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen reichte am Mittwoch (14.02.2024) beim Amtsgericht Düsseldorf einen entsprechenden Antrag ein, wie aus Bekanntmachungen des Gerichts hervorgeht. Laut Bundesanzeiger hatte die Kette im Jahr 2021 in Deutschland 66 Filialen und mehr als 350 Mitarbeiter. Bereits am Dienstag (13.02.2024) hatte Body Shop einen Insolvenzantrag für die Geschäfte in ihrem Heimatland Großbritannien gestellt. Im Vereinigten Königreich betreibt das Unternehmen mehr als 200 Geschäfte. Weltweit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in 89 Ländern vertreten. (Manager Magazin)

Warnstreiks im Einzelhandel 

Bundesweit hat die Gewerkschaft Ver.di die Beschäftigten im Handel für Freitag (16.02.2024) zu Warnstreiks aufgerufen. Im Einzelhandel hatte es erst in den Tagen direkt vor Weihnachten zahlreiche Warnstreiks im Einzelhandel gegeben, allerdings ohne Wirkung auf die verfahrene Situation. Die aktuelle Tarifrunde im Einzelhandel dauert seit Monaten an. Ver.di fordert im Einzelhandel unter anderem in allen Regionen mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde und eine Laufzeit von einem Jahr. Je nach Bundesland kommen weitere Forderungen hinzu. Insgesamt sind rund 3,1 Millionen Beschäftigte von den Tarifverhandlungen betroffen, die bereits im Frühjahr 2023 starteten. Laut der Ver.di-Mitteilung sollen bis Ostern mehrere Aktionswochen folgen. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Konjunkturprognose für 2024

Mit großer Sorge blickt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf die Wirtschaftslage in Deutschland. In Leipzig kündigte er an, die Bundesregierung werde ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich senken (2024). Und zwar auf ein Wachstum von nur noch 0,2 Prozent. Dies sei dramatisch „schlecht“, so Habeck. In der Herbstprognose war die Regierung für das laufende Jahr noch von einem Wachstum von 1,3 Prozent ausgegangen. Im vergangenen Jahr (2023) war die deutsche Wirtschaft in eine Rezession gerutscht. (Zeit Online)

ein Artikel von
Michael André Ankermüller
Michael lebt in Berlin, beschäftigt sich gerne mit Wirtschafts- und Finanzthemen und arbeitet als Journalist, Blogger, Autor sowie Berater für Digitale Medien. 2014 gründete er das sehr erfolgreiche Blogazine Blog.Bohème.