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MITTAGSBRIEFING

Homeoffice boomt, Generelles Böllerverbot?, Immer weniger Paare leben zusammen

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Homeoffice boomt

Einem Medienbericht zufolge haben im Jahr 2022 in Deutschland 2,3 Millionen Beschäftigte ausschließlich aus dem Homeoffice gearbeitet. Damit hat sich die Zahl seit Beginn der Coronapandemie knapp vervierfacht. Das berichtet die Zeitung „Rheinische Post“, die aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linkenabgeordneten Susanne Ferschl zitiert. Im Jahr 2019 lag die Zahl demnach nur bei 674.000. Zudem wird das Homeoffice dem Ministerium zufolge von mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland gelegentlich genutzt – ein Trend, der sich ebenso durch die Coronapandemie verstärkt hat. Angesichts der zunehmenden Arbeit aus dem Homeoffice fordert Linkenpolitikerin Ferschl in der „Rheinischen Post“ Schutzmaßnahmen für eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit. (Manager Magazin)

Generelles Böllerverbot?

Gegen ein generelles Böllerverbot hat sich der Deutsche Städte- und Gemeindebund ausgesprochen. Problem gebe es vor allem in Metropolen wie Berlin. Allerdings hätten es die Städte und Gemeinden selbst in der Hand, Gebiete auszuweisen, in denen kein Feuerwerk gezündet werden dürfte. Ein generelles Böllerverbot sei allerdings schwierig umzusetzen, so Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. In der Silvesternacht zum Jahreswechsel 2023 waren Einsatz- und Rettungskräfte in Berlin und anderen Städten massiv angegriffen worden. Zum Teil musste die Polizei ausrücken, um Feuerwehrleute beim Löschen von Bränden gegen Angriffe zu schützen. (Spiegel Online)

Immer weniger Paare leben zusammen

Als Paare leben immer weniger Menschen zusammen. Im ersten Halbjahr 2023 wohnten 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mit einem Partner oder einer Partnerin zusammen. Damit ist der Anteil der zusammenlebenden Paare weiter zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Rückläufig ist auch der Anteil der verheirateten Paare. Im Jahr 1996 waren noch neun von zehn Partnerschaften im gemeinsamen Haushalt ein Ehepaar, so die Statistiker auf Basis von Vorabergebnissen des Mikrozensus. Bis Mitte 2023 ging dieser Anteil auf von 91 auf 84 Prozent zurück. Gezählt wurden nur Paare, die gemeinsame Hauptwohnsitz-Haushalte haben. Partnerschaften ohne gemeinsamen Haushalt blieben unberücksichtigt. Länger zurück können die Zahlen nicht verglichen werden, da erst 1996 neben Haushalten auch Lebensformen im Mikrozensus abgegrenzt werden. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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