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MITTAGSBRIEFING

Höheres Renteneinrittsalter?, Inflationsrate im Juni gesunken, Bargeld wird seltener

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Höheres Renteneintrittsalter?

Für einen späteren Renteneintritt plädiert die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Der Hintergrund: Die Abgabenlast sei nicht mehr tragbar. Während des Zweiten Weltkrieges finanzierten sechs Beitragszahler einen Rentner, heute müssen zwei Beitragszahler dafür aufkommen. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter sei zwar gestiegen, aber der Trend zu einem vorzeitigen Rentenbeginn konnte nicht gestoppt werden. Die Rente mit 63 und 64 erfreut sich immer mehr großer Beliebtheit. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)

Inflationsrate im Juni gesunken 

In Deutschland lässt die Inflation wieder nach. Im Juni 2024 lagen die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Nach 2,4 Prozent im Mai 2024, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen in Wiesbaden mitteilt. Gemessen am Vormonat Mai 2023 legten die Preise nach Angaben der Statistiker um 0,1 Prozent zu. Das Münchner Ifo-Institut erwartet nach einer aktuellen Umfrage unter Unternehmen zu ihren Preisplänen ebenfalls, dass die Inflation zurückgeht und im August 2024 unter 2 Prozent fällt. Sinkt die Inflation in Deutschland wie auch im Euroraum insgesamt, gäbe das der Europäischen Zentralbank (EZB) im Jahresverlauf Spielraum für weitere Leitzinssenkungen. (Manager Magazin)

Bargeld wird seltener 

Bei Zahlungen greifen die Deutschen immer seltener zu Bargeld. Im vergangenen Jahr (2023) wurden 51 Prozent (!) der Zahlvorgänge in Deutschland mit Scheinen und Münzen abgewickelt, wie die Bundesbank berichtet. Das waren sieben Prozentpunkte weniger als bei der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2021. Beliebter werden hingegen Zahlungen mit der Debitkarte, deren Anteil auf 27 Prozent wuchs. Mobile Bezahlverfahren über Smartphones wie Google Pay oder Apple Pay machen sechs Prozent aller Vorgänge aus. Gegenüber 2020 ist das ein Zuwachs von vier Prozentpunkten. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

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Zaster Redaktion
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