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MITTAGSBRIEFING

Halbierung der Inflationsrate in 2024, E-Auto-Förderung ist Geschichte, Klimaneutraler Strom

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Halbierung der Inflationsrate in 2024

Joachim Nagel, Bundesbankpräsident, geht davon aus, dass sich die Inflationsrate im kommenden Jahr (2024) mehr als halbiert. Im Jahr 2025 könne die Teuerungsrate dann „möglicherweise“ auf den EZB-Zielwert von zwei Prozent sinken. Kommendes Jahr werden auch spürbar die Nettoeinkommen deutlicher steigen, so Nagel. Und das dürfte dazu führen, dass das Wirtschaftswachstum wieder nach oben zeigt. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Wirtschaft in 2024 nur gemäßigt anlaufen wird. Die Gründe dafür seien weiterhin relativ schwache Auslandsnachfrage sowie der schwache Konsum. (Manager Magazin)

E-Auto-Förderung ist Geschichte

Früher als geplant lässt die Bundesregierung die staatliche Förderung beim E-Auto-Kauf auslaufen. Schon ab dem 17. Dezember 2023 könnten keine neuen Anträge mehr für den sogenannten Umweltbonus gestellt werden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium unter Robert Habeck mit. Anträge, die bis einschließlich Sonntag, den 17. Dezember eingingen, würden in der Reihenfolge ihres Eingangs weiterbearbeitet, und – sofern die Fördervoraussetzungen vorliegen – bewilligt. Laut der geltenden Richtlinien hätte der Umweltbonus im kommenden Jahr (2024) auslaufen sollen. Aufgrund von Sparzwängen zog die Bundesregierung das Ende nun jedoch vor. Mit der Förderung wollte die Bundesregierung das Ziel erreichen, bis 2030 insgesamt 15 Millionen vollelektrische Pkw auf die Straße zu bringen. Die Auswirkungen des Förderstopps könnten laut Experten deutlich erheblich sein. Konkret dürfte der Absatz von rein batteriebetriebenen Autos nach fast einem Jahrzehnt mit stetigen Zuwächsen im Jahr 2024 hierzulande erstmals schrumpfen. (Spiegel Online)

Klimaneutraler Strom

2023 hat klimaneutral erzeugter Strom erstmals mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das geht aus Hochrechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach entfielen im zu Ende gehenden Jahr knapp 52 Prozent (!!) des Bruttostromverbrauchs auf erneuerbare Energien, das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. ZSW und BDEW gehen davon aus, dass der gesamte Bruttostromverbrauch 2023 bei rund 517,3 Milliarden Kilowattstunden liegen wird. Die auf der Weltklimakonferenz in Dubai beschlossene Abkehr von fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Erdgas verlange einen Ausbau der erneuerbaren Energien in ganz neuen Dimensionen, so ZSW-Vorstand Frithjof Staiß. (Der Tagesspiegel / dpa)

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