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MITTAGSBRIEFING

Europa als Industriestandort gefährdet, Vaterschaftsurlaub ab 2024, Mehr Bezahlung für Lieferando-Kuriere im Winter

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Europa als Industriestandort gefährdet

Nach Einschätzung der Unternehmensberatung PwC bedroht die Energiekrise Schlüsselsektoren der deutschen Industrie und könnte sogar eine Deindustrialisierung Europas auslösen. Europa verliere als Produktionsstandort an globaler Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität. Die deutsche Industrie werde besonders hart von den extrem gestiegenen Gaspreisen getroffen, heißt es in einer Studie der PwC-Tochter Strategy&. Die Metall-, Auto- und Chemiebranche seien wegen der höheren Produktionskosten unter enormen Druck. In Frankreich und Spanien stiegen die Produktionskosten vergleichsweise moderat. Erst 2024 ist meiner Entspannung am Energiemarkt zu rechnen. (Manager Magazin)

Vaterschaftsurlaub ab 2024

Gute Nachrichten für künftige Väter: Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat angekündigt, die geplante Regelung zum sogenannten Vaterschaftsurlaub im nächsten Jahr gesetzlich zu verankern. Die zweiwöchige Freistellung nach der Geburt komme nicht mehr in diesem Jahr, aber 2024. Die wirtschaftliche Lage sei derzeit schwierig, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Die zweiwöchige Freistellung nach der Geburt soll Paus zufolge im Mutterschutzgesetz festgeschrieben werden. Die Ampel-Parteien hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, einen zweiwöchigen, bezahlten Urlaub nach der Geburt gesetzlich zu ermöglichen. Mit dem Gesetzesvorlagen setzt Deutschland eine EU-Richtlinie um. (Spiegel Online)

Mehr Bezahlung für Lieferando-Kuriere im Winter

Mehr Geld sollen die Fahrer und die Fahrerinnen des Restaurantlieferdienstes Lieferando während der Wintermonate bekommen. Das zum Lieferdienstkonzern Just Eat Takeaway gehöhrende Unternehmen zahle zwischen November 2022 und März 2023 erstmals einen Winterbonus in Höhe von 50 Cent pro gearbeiteter Stunde, wie Lieferando am Montag (28.11.2022) mitteilte. Zusätzliche 50 Cent pro Stunde soll es für die Arbeit zu den abendlichen Stoßzeiten von Freitag bis Sonntag geben, hieß es. Die Lieferanten erhielten vor Weihnachten zudem eine Prämie zum Ausgleich der Inflation von bis zu 300 Euro – je nach vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden der Kuriere. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Zaster Redaktion
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