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MITTAGSBRIEFING

Euro fällt auf Jahrestief, Sparzinsen aufs Tagesgeld, Krise bei Playmobil

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Euro fällt auf Jahrestief

Am Dienstag (03.10.2023) ist der Kurs des Euro erneut gesunken und auf den tiefsten Stand des laufenden Jahres (2023) gefallen. Am Nachmittag rutschte die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,0450 US-Dollar. Noch tiefer wurde der Euro zuletzt im vergangenen Dezember (2022) gehandelt. Robuste US-Konjunkturdaten verstärkten den Verkaufsdruck auf den Euro. (Der Tagesspiegel)

Sparzinsen aufs Tagesgeld

Immerhin: Inzwischen gibt es zahlreiche Finanzanbieter, die das höhere Zinsniveau (beinahe) ungemindert an die Kundschaft weiterleiten. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch lange Zeit war es anders. Bemerkenswert ist beispielsweise das Angebot von dem Berliner Neobroker Trade Republic, der unmittelbar nach der jüngsten Zinserhöhung der EZB ankündigte: 4 Prozent Zinsen auf Spareinlagen, also genau das Niveau, das Banken gegenwärtig auch bei der EZB für entsprechende Einlagen erhalten. Weitere Beispiele sind der sogenannte Robo-Advisor Scalable Capital aus München oder die die Check24-Tochter C24. Mehr dazu hier. (Manager Magazin)

Krise bei Playmobil

Der Playmobil Mutterkonzern, die Horst-Brandstätter-Gruppe, gab bekannt, dass sie rund 700 Stellen – davon 370 in Deutschland – abbauen will. Das entspricht 17 Prozent der Gesamtbelegschaft. Als Grund wird eine schwierige Lage genannt, die Unternehmensleistung habe sich „nach Abschluss einer umfassenden Untersuchung aller Geschäftsbereiche und unter Berücksichtigung der Geschäftsentwicklung und aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen“ zu diesem Schritt entschieden, so das Unternehmen. Über die aktuellen Geschäftszahlen rund um Playmobil ist wenig bekannt. Für das bislang letzte abgeschlossene Geschäftsjahr gibt es keine veröffentlichten Daten. Seit dem Tod des Playmobil-Erfinders Horst Brandstätter ist das Unternehmen intern in Unruhe. Zuletzt räumte der bisherige Chef Steffen Höpfner seinen Posten, am 17. Juli erklärte er seine Amtsniederlegung zum Monatsende. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Zaster Redaktion
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