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MITTAGSBRIEFING

Eingeschränktes Streikrecht?, Milliardär Kühne steigt bei Flix ein, Deutsche Bahn spart bei Digitalisierung

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Eingeschränktes Streikrecht?

Die FDP möchte das Streikrecht künftig anders gestalten: So sollten für Bereiche der Daseinsvorsorge, wozu Verkehr und Gesundheit, Betreuung und Pflege, Feuerwehr und Müllabfuhr gehören, ein paar Regeln eingehalten werden. Die FDP möchte eine Ankündigungsfrist von drei Tagen, damit sich „Streikopfer“ vorbereiten können. Außerdem seien ein Notbetrieb von 50 Prozent der gewohnten Leistung zu gewährleisten, Warnstreiks müssten auf vier Stunden begrenzt werden und ein Schlichtungsverfahren zwingend einem Arbeitskampf vorangehen. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)

Milliardär Kühne steigt bei Flix ein 

Der Hamburger Loigistikmilliardär Klaus-Michael Kühne und der schwedische Finanzinvestor EQT steigen beim Fernbus- Bahn Betreiber Flix ein. Beide zusammen übernehmen 35 Prozent an dem 2012 gegründeten Münchner Unternehmen, wie sie gemeinsam am Donnerstag (04.07.2024). Der geplante Börsengang des Unternehmens ist damit erstmal einmal vom Tisch. Seit längerem hatten vor allem Geldgeber im Hintergrund auf ein Exit gedrängt. Mehr dazu hier. (Manager Magazin)

Deutsche Bahn spart bei Digitalisierung 

Offenbar will die Deutsche Bahn (DB) zentrale Projekte im Bereich der Digitalisierung beenden. Das geht aus internen Dokumenten der Bahn-Tochter DB InfraGo hervor, die dem SPIEGEL vorliegen und über die zunächst die „Wirtschaftswoche“ berichtet hatte. Für die 2025 bis 2030 geplanten Digitalisierungsvorhaben fehlen den Unterlagen zufolge fast 17 Milliarden Euro. In den Unterlagen ist von einer vollständigen „Neuordnung der Mittel innerhalb des Budgetrahmens der Digitalen Schiene Deutschland“ zugunsten des „Erhalts der Geschäftigkeit“ die Rede. Das heißt vermutlich so viel, dass das ein oder andere Projekt teils gestrichen werden soll. Andere indes sollen sich nur verzögern. (Spiegel Online)

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Zaster Redaktion
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