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MITTAGSBRIEFING

„Deutschlandtakt“ kommt 2070, Deutschland spart Gas, CO2-Ausstoß auf Rekordhöhe

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Deutschlandtakt“ kommt 2070

Keine guten Neuigkeiten: Der für die Verkehrswende wichtige Deutschlandtakt wird wohl erst 2070 (!) vollständig umgesetzt sein. Der Deutschlandtakt werden in den nächsten 50 Jahren als Jahrhundertprojekt umgesetzt, sagte der Beauftragte der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Staatssekretär Michael Theurer (FDP) dem ZDF laut einem Bericht vom Donnerstag (02.03.2023). Es sei immer völlig klar gewesen, dass das Jahrzehnte dauern wird, so Theurer weiter. Für den Deutschlandtakt soll der Bahnverkehr auf einen bundesweiten Taktfahrplan umgestellt werden, der für Fahrgäste die Abfahrtszeiten zuverlässiger und planbarer macht und außerdem den Umstieg erleichtert. Die Züge sollen dafür jede Stunde in jede Richtung zur selben Minute fahren – Fernzüge in einem Takt von 60 Minuten und auf Hauptachsen im 30-Minuten-Takt. Fern- und Regionalverkehr sollen außerdem optimal miteinander vernetzt werden. Mehr dazu hier. (Manager Magazin)

Deutschland spart Gas

Die Deutschen waren schon immer gut im Sparen. Deutschland spart weiter Gas. In der vergangenen Woche lag der Gasverbrauch 18,2 Prozent unter dem durchschnittlichen Verbrauch der Jahre 2018-2021. Das berichtet die Bundesnetzagentur. Dabei dürften auch die etwas höheren Durchschnittstemperaturen geholfen haben: Sie lagen 1,1 Grad über dem Durchschnitt der vier Referenzjahre. Die Industrie verbrauchte 20 Prozent, Haushalte und Gewerbe 16 Prozent weniger. Am Mittwochmorgen (01.03.2023) lag der Gesamtfüllstand nach vorläufigen Daten bei 69,5 Prozent. Die deutschen Erdgasspeicher waren am 01. Februar 2023 mit 78,6 Prozent Füllstand fast doppelt so voll wie vom Energiewirtschaftsgesetz zu diesem Stichtag vorgeschrieben. Insofern rechnet kein Beobachter mehr mit einem Gasmangel im laufenden Winter. (Spiegel Online)

CO2-Ausstoß auf Rekordhöhe

Mehr Tempo bei der Energiewende fordert die Internationale Energieagentur (IEA), während der globale Kohlendioxid-Ausstoß bei der Energieerzeugung auf einem Rekordniveau verharrt. Die weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen seien 2022 um 0,9 Prozent oder 321 Millionen Tonnen gestiegen und hätten einen Höchststand von über 36,8 Milliarden Tonnen erreicht, teilte die IEA am Donnerstag (02.03.20239 in Paris mit. Um Klima- und Energieziele zu erreichen, seien verstärkte Maßnahmen zur Umstellung auf saubere Energien nötig. 2021 hatte die Zunahme der CO2-Emissionen weltweit noch bei sechs Prozent gelegen. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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