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MITTAGSBRIEFING

Dax stabilisiert sich, Galeries Lafayette in Berlin schließt, Erzeugerpreise in EU sinken kräftig

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Dax stabilisiert sich

Am Mittwoch (05.10.2023) ist der Dax zweimal im Laufe des Tages zeitweise unter die Marke von 15.000 Punkten gefallen. Glücklicherweise konnte er sich aber wieder fangen und stand mit 15.100 Zählern um 0,14 Prozent im Plus. Der Index der mittelgroßen Werte MDax verlor zuletzt 0,01 Prozent auf 25.289 Zähler. Und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zuletzt 0,12 Prozent auf 4.100 Punkte. Der technologische Nasdaq 100 gewann zuletzt 0,91 Prozent auf 14.696 Punkte. Und der Dow Jones Industrial zählte zuletzt 33.006 Punkte. Am Vortag war der US-Leitindex mit deutlichem Kursverlust auf Jahressicht ins Minus gedreht. Mehr dazu hier. (Manager Magazin)

Galeries Lafayette schließt in Berlin

Ende 2024 ist für den einzigen deutschen Standort der französischen Kaufhauskette Galeries Lafayette nach fast 30 Jahren (!) Schluss. Der Mietvertrag für die Filiale in der Friedrichstraße in Berlin mit dem Immobilieneigentümer Tishman Speyer werde nicht verlängert, wie das Kaufhaus mitteilte. Der Betrieb solle eingestellt werden, sobald der Mietvertrag Ende 2024 auslaufe. Überraschend kommen die Pläne nicht. Für eine Nachnutzung gibt es bereits fortgeschrittene Pläne: Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) möchte in dem Gebäude die ZEntral- und Landesbibliothek unterbringen. (Spiegel Online)

Erzeugerpreise in der EU sinken kräftig

Auf Unternehmensebene geben in der Eurozone die Preise weiter kräftig nach. Im August 2023 lagen die Erzeugerpreise 11,5 Prozent (!) tiefer als ein Jahr zuvor (2022), wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch (04.10.2023) in Luxemburg mitteilte. Es ist der deutlichste Preisrückgang seit dem Jahr 2009. Verglichen mit dem Vormonat Juli 2023 stiegen die Preise jedoch um 0,6 Prozent. Im vergangenen Sommer (2022) waren die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, im Jahresvergleich um mehr als 40 Prozent (!!) gestiegen. Die Energiepreise gaben im Jahresvergleich mit 30,6 Prozent am deutlichsten nach. Die Verbraucherpreise im Euroraum waren im September 2023 nur noch um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen – der niedrigste Wert seit Oktober 2021. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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