© Marko Kelecevic / Unsplash
MITTAGSBRIEFING

Dax gibt Gewinne ab, Haushaltseinsparungen in 2024?, Verzicht auf Sommerurlaub

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Dax gibt Gewinne ab

Bei deutschen Aktien sind die Anleger am Montag (04.09.2023) kein Risiko eingegangen. Der Leitindex Dax ließ den Schwung vermissen, nachdem er am Vormittag phasenweise noch klar im Plus gelegen hatte. Über die Ziellinie ging er 0,10 Prozent tiefer bei 15.824 Punkten. Für den MDax mit den dort gelisteten mittelgroßen Titeln ging es allerdings moderat um 0,14 Prozent auf 27.852 Zähler nach oben. Auf europäischer Ebene schloss der EuroStoxx 50 knapp mit 0,06 Prozent im Minus bei 4279 Zählern. Allerdings verlief der Handel auch in ruhigen Bahnen, weil die Wall Street am Montag (04.09.2023) wegen eines US-Feiertages geschlossen blieb. (Manager Magazin)

Haushaltseinsparungen in 2024?

Es ist noch unklar, was auf Deutschland in den kommenden Jahren zukommen wird. Klar ist allerdings, dass Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) nach Jahren krisenbedingter Ausnahmen die Schuldenbremse das zweite Jahr in Folge einhalten möchte. Das heißt konkret: Einschnitte, Kürzungen, Einsparungen. Die Haushaltsdebatte im Bundestag dauert bis Freitag (08.09.2023). Der Etat soll im Dezember 2023 verabschiedet werden. Folgende Kürzungen plant Lindner. Der Bundeszuschuss für die gesetzliche Pflegeversicherung soll komplett entfallen. Gekürzt wird auch der Bundeszuschuss für die Rentenkassen. Beim Elterngeld wird die Einkommensgrenze, bis zu der die Leistung gezahlt wird, auf 150.000 Euro halbiert. Nominal kleiner wird der Etat des Entwicklungsministeriums. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Verzicht auf Sommerurlaub

Laut einer Umfrage hat mehr als jeder dritte Deutsche (37 Prozent) in diesem Jahr aus finanziellen Gründen auf den Sommerurlaub verzichtet. Fast jeder Vierte (23 Prozent) machte beim Reiseziel oder der Dauer des Urlaubs Abstriche, wie die am Montag (04.09.2023) veröffentlichte Erhebung des IFAK-Instituts im Auftrag des Radiosenders RPR1 ergab. Demnach haben vor allem die über 50-Jährigen auf Urlaub verzichtet. Die 14-29-Jährigen hätten am ehesten sparen müssen, und zwar sowohl bei den Ausgaben als auch bei der Dauer des Urlaubs. Am wenigsten einschränken mussten sich laut Umfrage die 30-bis 49-Jährigen. (Der Tagesspiegel)

image_print
ein Artikel von
Zaster Redaktion
Fangfrisch aus der Redaktion des Finanz- und Verbrauchermagazins. Informativ. Unterhaltsam. Alles über Geld.