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MITTAGSBRIEFING

Hackerangriffe: Vorsicht bei Coronavirus-Mails, Krypto-Währungen steigen rasant, Streaming belastet Umwelt enorm

von ZASTER Redaktion

Wir haben für dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Hackerangriffe: Vorsicht bei Coronavirus-Mails

Die Angst vor dem Coronavirus ist groß. Die Tatsache, dass die meisten Menschen dabei ein enormes Informationsbedürfnis verspüren, nutzen offenbar viele kriminelle Hacker aus, wie laut Wirtschaftswoche derzeit mehrere Sicherheitsexperten feststellen. Mit Phishing-Mails, getarnt als Informations-Nachrichten, versuchen sie, sich in private Systeme einzuschleusen. Diese Nachrichten kämen dabei vermeintlich von vertrauenswürdigen Organisationen wie etwa der Weltgesundheitsbehörde WHO. Die Angriffe sind vor allem deshalb besonders gefährlich, da viele Unternehmen aufgrund der Büroschließungen derzeit ihre IT-Systeme anpassen – die daher nicht frei von Sicherheitslücken sind (Wirtschaftswoche).

Kryptowährungen scheinen zu "sicheren Häfen" in Zeiten der Krise heranzuwachsen. Doch ganz richtig ist das nicht, auf rasante Anstiege folgen immer wieder enorm große und starke Kurseinbrüche.
Kryptowährungen scheinen zu "sicheren Häfen" in Zeiten der Krise heranzuwachsen. Doch ganz richtig ist das nicht, auf rasante Anstiege folgen immer wieder enorm große und starke Kurseinbrüche. © Photo: EivindPedersen/Pixabay

Krypto-Währungen steigen rasant

Die stets sehr schwankenden Kryptowährungen erleben aktuell wieder eine starke Aufschwungphase. So stieg der Wert des gesamten Kryptomarktes "bis zum Freitagmorgen nach Angaben des Analysehauses Coinmarketcap.com binnen 24 Stunden um fast 24 Milliarden Dollar", wie das Handelsblatt berichtet.

So stieg der Wert des Bitcoin zuletzt um 13 Prozent auf über 6000 US-Dollar. Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum stieg sogar um mehr als 14 Prozent auf über 130 US-Dollar.

Der starke Anstieg sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Krypto-Währungen anfällig sind für die weltweiten Entwicklungen der Wirtschaft. Im Zuge des Ölpreisabsturzes vom 8. März beispielsweise verloren sie 26 Milliarden US-Dollar an Wert.

Das Streaming deiner Lieblingsserie verbraucht enorme Datenmengen und verursacht jede Menge CO2. Allein die rund 64 Millionen Menschen, die "Stranger Things" streamten, bliesen so viel CO2 in die Atmosphäre wie etwa 57.600 deutsche Autofahrer pro Jahr.
Das Streaming deiner Lieblingsserie verbraucht enorme Datenmengen und verursacht jede Menge CO2. Allein die rund 64 Millionen Menschen, die "Stranger Things" streamten, bliesen so viel CO2 in die Atmosphäre wie etwa 57.600 deutsche Autofahrer pro Jahr.

Streaming belastet Umwelt enorm

Während die ausfallenden Reisen weltweit für enorme CO2-Entlastung sorgen, zeigt sich ausgerechnet die Zwangs-Quarantäne als ebenso großer Klimakiller. Laut der DE-CIX Management GmbH, einer in Frankfurt am Main ansässigen Firma, die den weltgrößten Internet-Knoten DE-CIX (Deutsche Commercial Internet Exchange) überwacht, hat der durchschnittliche Datenverbrauch in Deutschland zuletzt um mehr als 10 Prozent pro Kopf zugelegt.

Was das bedeutet? Wir sind enorm viel im Internet unterwegs und sorgen speziell mit exzessivem Streaming von Netflix, Disney+ und Co. für neue Datenverbrauchsrekorde. Und die sind schädlich für die Umwelt.

Das britische Vergleichsportal „Save on Energy“ hat gemessen, wie viel CO2-Äquivalenten und Autokilometer die Streams der zehn beliebtesten Netflix-Serien verursacht haben. Ergebnis: Alleine die rund 64 Millionen "Stranger Things"-Zuschauer hätten durch den Datenverkehr so viel CO2 verbraucht wie fast 58.000 deutsche Autofahrer im Jahr (Welt).

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