MITTAGSBRIEFING

BlackBerry verschwindet endgültig, Supermärkte überholen Discounter, Sparkassen kündigen rund 280.000 Verträge

von ZASTER Redaktion

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++BlackBerry verschwindet endgültig+++

Lange galten die Telefone von Blackberry als Standard in der Geschäftswelt. Doch mit dem Aufkommen von Smartphones mit großen Touchscreens wie dem iPhone verlor die Marke, deren Geräte sich durch ein eigenes Betriebssystem und computerähnliche Tastaturen auszeichneten, zunehmend an Bedeutung. Nun stellt der chinesische Hersteller TCL, der die Mobiltelefon seit 2016 in Lizenz fertigt, die Produktion endgültig ein. Wie das Unternehmen jedoch mitteilte, wird es bis zum 31. August 2022 weiterhin Kundenservice für verkaufte und aktiv genutzte Geräte geben, berichtet Wirtschaftswoche.

+++Supermärkte überholen Discounter+++

Das zurückliegende Jahr hätte für die großen Supermarktketten kaum besser laufen können, berichtet Spiegel. Laut einer aktuellen Marktstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) verbuchten REWE, Edeka und Co. einen Umsatzzuwachs um mehr als drei Prozent. Aldi und Lidl verzeichneten hingegen nur ein Plus von 0,9 Prozent. Laut den Experten der Studie sei den Kunden "neben akzeptablen Preisen auch eine angenehme Einkaufsatmosphäre und ein attraktives Angebot an ökologisch nachhaltigen Produkten" zunehmend wichtig. Zudem trage der Anstieg der Reallöhne dazu bei, dass sich die Konsumenten heute mehr leisten können – und wollen.

+++Sparkassen kündigen rund 280.000 Verträge+++

Prämiensparverträge zählten bisher zu den lukrativen Anlagemodellen für Sparkassen-Kunden. Damit ist nun Schluss. Bereits im vergangenen Jahr kündigten eine Filialen die Verträge auf, da sie ihnen in Zeiten von Negativ- und Strafzinsen zu teuer geworden sind, sie folglich hohe Verluste machten. Auch 2020 geht die Kündigungswelle weiter. Laut Handelsblatt, das sich auf eine Auswertung des Verbraucherportals Biallo stützt, "haben bundesweit inzwischen 109 Sparkassen das Aus solcher Sparverträge verkündet." Insgesamt geht es dabei um mehr als 280.000 Verträge, die nach einem Urteil des obersten deutschen Zivilgerichts allerdings erst nach Erreichen der höchsten Bonusstufe gekündigt werden können.

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ZASTER Redaktion
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