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MITTAGSBRIEFING

Bitcoin-Gewinnung schadet Klima, Mäßiger Erfolg des Oktoberfests, Mieter sorgen sich um Nebenkosten

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Bitcoin-Gewinnung schadet Klima

Es sind keine Neuigkeiten, aber dennoch erwähnenswert: Wer auf der Suche nach einer nachhaltigen Geldanlage ist, ist beim Bitcoin falsch. Das Gewinnen der Kryptowährung wird Forschern zufolge immer energieintensiver. Oft was sogenannte Mining von Bitcoins mit dem Abbau von Gold verglichen. Doch laut einer neuen Studie ist das Schürfen der digitalen Münzen gemessen am Marktpreis eher so klimaschädlich wie die Gewinnung und Verarbeitung von Rohöl. Die globalen Mining-Aktivitäten im Jahr 2020 hatten einen Stromverbrauch von 75,4 Terrawattstunden. Das sei mehr Energie als Österreich (69,9 THW) oder Portugal (48,4 TWh) im selben Jahr genutzt haben. Die globalen Bitcoin-Klimaschäden von 2016 bis 2021 werden laut Studie auf insgesamt zwölf Milliarden US-Dollar geschätzt. (Manager Magazin)

Mäßiger Erfolg des Oktoberfests

Laut Festleitung des Oktoberfests kamen bei Nässe und Kälte nach zwei Jahren Corona-Pause rund 5,7 Millionen Besucher. Es waren damit mehr als halbe Million weniger als bei der letzten Wiesn vor der Pandemie im Jahr 2019. Damals feierten 6,3 Millionen auf dem Münchner Fest. Das Wetter sei das Haupthindernis gewesen, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner zum Abschluss der Veranstaltung am Montag (03.10.2022). Er sprach vom schlechtesten Wiesn-Wetter seit 20 Jahren. Trotzdem habe das Fest ein entspanntes, gut gelauntes und junges Publikum angezogen. Zudem tranken weniger Gäste weniger Bier: 5,6 Millionen Liter wurden ausgeschenkt (2019 waren es noch 7,3 Millionen Liter). (Spiegel Online)

Mieter sorgen sich um Nebenkosten

Viele Mieter in Deutschland fürchten angesichts der hohen Gas- und Strompreise steigende Nebenkostenabrechnungen. Manche sparen auch schon gezielt für den Fall hoher Nachforderungen, zeigt eine repräsentative Umfrage des Energiedienstleisters Ista, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Rund 80 Prozent der Mieter machten sich im September 2022 Sorgen, dass sie 2023 eine hohe Nebenkostenabrechnung erwartet. Im Mai 2022 waren es laut der Angaben erst 68 Prozent. Die Furcht vor hohen Abschlägen zieht sich nun durch alle sozialen Schichten und ist bei Menschen aus Haushalten mit niedrigem Nettoeinkommen bis 1500 Euro nur etwas größer als im Schnitt. (Welt Online)

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Zaster Redaktion
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