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MITTAGSBRIEFING

Benzin erschwinglicher als vor zehn Jahren, Mit ÖPNV-Abo im September durch das ganze Land, Streik bei der Deutschen Bahn

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Benzin erschwinglicher als vor zehn Jahren

Jüngst sind Kraftstoffpreise immer schneller gestiegen. Dazu trägt auch die Einführung einer CO2-Abgabe bei. Wer derzeit sein Fahrzeug tankt, muss das zu Rekordpreisen tun. Seit Ende November 2020 hat sich der der Liter Super kontinuierlich verteuert. So sehr, dass der Spritpreis im Juli 2021 sogar ein Sieben-Jahres-Hoch markierte, wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) in dieser Woche mitteilte. Dennoch: Im Vergleich der vergangenen beiden Jahrzehnte ist der Sprit sogar erschwinglicher geworden. Denn die Durchschnittslöhne sind stärker gestiegen als die Benzinpreise. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). (Welt Online)

Mit ÖPNV-Abo im September durch das ganze Land

Im September 2021 darf, wer ein Nahverkehrsabo besitzt, bundesweit in nahezu allen Nahverkehrsangeboten ohne Zusatzkosten nutzen. Mit der Aktion wollen sich die Verkehrsunternehmen bei denjenigen bedanken, die auch während der Pandemie Bus und Bahn fahren. Die Aktion sei für den Zeitraum vom 13. bis zum 26. September geplant, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am Montag (09.08.2021) mit. Sie gilt demnach in über 95 Prozent aller Tarif – und Verkehrsverbünde. Einem VDV-Sprecher zufolge soll es Abonnenten auch möglich sein, mit Nahverkehrszügen kreuz und quer durch das Land zu fahren. Derzeit verzeichnen die Verkehrsunternehmen etwa 15 Prozent weniger Abonnenten und Abonenntinnen als vor der Pandemie. (Spiegel Online)

Streik bei der Deutschen Bahn

In den nächsten Wochen müssen sich Zugreisende vermutlich auf Schwierigkeiten einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) treibt ihre Streik-Pläne voran. Heute möchte GDL-Chef Claus Weselsky das Ergebnis präsentieren. Er rechnet mit einer Zustimmung von mehr als 90 Prozent. Offen ist noch, wann es zum Streik kommen könnte. Die Deutsche Bahn hingegen rief die Gewerkschaft abermals auf, noch einmal zu verhandeln. Es wäre der erste Streik bei der Bahn seit Dezember 2018, als die Eisenbahn – und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ihre Mitglieder zum Arbeitskampf aufrief. Die GDL fordert unter anderem Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst von rund 3,2 Prozent sowie eine deutliche Corona-Prämie im laufenden Jahr. (Süddeutsche Zeitung)

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Zaster Redaktion
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