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MITTAGSBRIEFING

Bahncard nur noch digital, Standortschließungen bei Pelikan, Rente mit 63?

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Bahncard nur noch digital

Die Bahncards 25 und 50 werden ab diesem Sonntag (09.06.2024) nicht mehr als Plastikkarten ausgegeben. Ab dem 9. Juni 2024 erworbene Bahncards sind noch digital verfügbar. Bestehende Bahncards behalten aber bis zu ihrem Ablauf weiter die Gültigkeit. Allerdings gilt diese Maßnahme für die Abo-Varianten 25 und 50. Für das Bahncard-Abo 100 bleibt die Plastikkarte erhalten. Die Deutsche Bahn verkauft eigenen Angaben zufolge inzwischen 90 Prozent ihrer Fernverkehrstickets über digitale Kanäle. Vor zehn Jahren seien es noch 51 Prozent gewesen. Durch den Verzicht auf die Karten könnten laut Bahn-Angaben pro Jahr rund 30 Tonnen (!) Plastik eingespart werden. (Spiegel Online)

Standortschließungen bei Pelikan

Nach der Übernahme durch den französischen Konkurrenten Hamelin soll der Schreibwarenhersteller Pelikan seine Standorte in Hannover und Falkensee schließen. Die Pelikan Vertriebsgesellschaft werde ihren Betrieb zum Jahresende einstellen und die beiden Standorte schließen, so der französische Mutterkonzern am Donnerstag (06.06.2024). Den Vertrieb der Marken Pelikan und Herlitz wolle Hamelin ab 2025 selbst übernehmen. Dem Bericht zufolge sind von den Standortschließungen 250 der insgesamt rund 500 Arbeitsplätze bei Pelikan in Deutschland betroffen. Hamelin begründete den Schritt mit einer Verbesserung seiner Vertriebsstruktur. Das Unternehmen hatte Pelikan im vergangenen Jahr (2023) übernommen. (Manager Magazin)

Rente mit 63?

Mehr Menschen als 2022 haben im vergangenen Jahr (2023) die vorgezogene, abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch genommen. Die Zahl derer, die die sogenannten Rente mit 63 genutzt haben, lag bei 279.000 Menschen (noch unveröffentlichte Daten der Deutschen Rentenversicherung). Im Vorjahr waren es demnach 17.000 Menschen weniger. 2022 habe die Zahl noch bei 262.000 Versicherten gelegen. Dem Bericht zufolge nahm auch die Zahl älterer Arbeitnehmer zu, die für einen vorzeitigen Rentenbeginn Abschläge in Kauf nahmen. 2023 gingen demnach 243.862 Menschen vorzeitig mit Abschlägen in Rente, im Jahr zuvor waren es mit 223.580 noch rund 20.000 weniger. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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