MITTAGSBRIEFING

Axel Springer will Börse verlassen, 30.000 Tesla-Bewerbungen erwartet, Intel mit starken Zahlen

von Philipp Grabowski

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++ Medienkonzern Axel Springer will die Börse verlassen +++

Die Axel-Springer-Aktie wird seit 1985 an der Börse gehandelt, doch nach 35 Jahren plant der gleichnamige Medienkonzern den Rückzug von der Börse. So stellte Axel Springer bereits einen Antrag auf ein sogenanntes Delisting bei der Frankfurter Wertpapierbörse.

Bei einem Delisting-Erwerbsangebot wird gewährleistet, dass Aktionäre noch die Möglichkeit besitzen, ihre Aktien veräußern zu können. Für die Inhaber der Aktien des Berliner Unternehmens werden so 63 Euro je Aktie vom US-Investor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) angeboten, mit dem Axel Springer 2019 eine strategische Partnerschaft vereinbarte.

+++ Bis zu 30.000 Bewerbungen für neuen Tesla-Standort in Brandenburg erwartet +++

Das Medienecho war riesig, als Tesla-Gründer Elon Musk seine Pläne für eine Fabrik in Brandenburg bekannt gab. Nun erwartet die Arbeitsagentur in Frankfurt an der Oder einen gigantischen Bewerberansturm für die Tesla-Ansiedlung in Grünheide, die unter anderem mit einer übertariflichen Bezahlung punkten möchte.

So sollen offenbar bis zu 30.000 Menschen eine Bewerbung für den Tesla-Standort abschicken, so die Kalkulationen der Arbeitsagentur, die den amerikanischen Autobauer beim HR-Prozess unterstützt. Gesucht werden zahlreiche, mehrsprachige Fachkräfte – vom KfZ-Mechatroniker über Konstrukteure bis hin zu Konstrukteuren.

+++ Intel präsentiert starke Quartalszahlen +++

Die Sektkorken beim amerikanischen Chiphersteller Intel knallen. Der Grund? Intel konnte ein starkes Ergebnis für das letzte Quartal verkünden – und das trotz eines schwächelnden PC-Geschäfts. Verantwortlich für die Steigerung des Gewinns um 33 Prozent zum Vorjahreswert, zeichnet sich vor allem das boomende Geschäft mit Prozessoren für Rechenzentren.

Dort konnte der Umsatz in Q4 um 19 Prozent auf nun 7,2 Milliarden ordentlich zulegen. Der Boom lässt sich unter anderem damit erklären, dass vermehrt Anwendungen in die Cloud wandern, sodass auch der Bedarf an leistungsstarken Server-Chips wächst.

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Philipp Grabowski