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MITTAGSBRIEFING

Arktis bald eisfrei im Sommer?, Gewinn und Umsatz der DHL eingebrochen, Briefgeschäft der Deutschen Post schrumpft

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Arktis bald eisfrei im Sommer?

Aufgrund des Klimawandels könnte es in der Arktis bereits innerhalb des nächsten Jahrzehnts immer mehr eisfreie Sommertage geben. Zwischen 2035 und 2067 sei dann sogar zu erwarten, dass ein eisfreier September zur Normalität wird, so in einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Nature Reviews Earth & Environment“ veröffentlicht wurde. Den ersten eisfreien Tag der Arktis datieren die Studienautoren damit mehr als zehn Jahre früher als bisherige Prognosen. Solche Veränderungen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit seit mindestens 80.000 Jahren nicht mehr aufgetreten. Besonders trifft das große Tauen im Sommer den Lebensraum von Eisbären, Robben und Walrossen. Diese haben dann ein extrem geschrumpftes Territorium, auf dem sie leben und jagen. Zudem bedrohe eine eisfreie Arktis auch die Küsten, weil Wellen größer werden und sie verstärkt abtragen. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Gewinn und Umsatz der DHL eingebrochen

Im vergangenen Jahr 2023 hat der Logistikkonzern DHL einen noch stärkeren Gewinneinbruch verbucht als erwartet. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte um rund ein Viertel auf gut 6,3 Milliarden Euro ab, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch (06.03.2024) in Bonn mit. Analysten hatten im Schnitt über 6,4 Milliarden Euro auf dem Zettel. Der Überschuss brach sogar um fast ein Drittel auf knapp 3,7 Milliarden Euro ein. Die Anteilseigner sollen dennoch eine unveränderte Didividende von 1,85 Euro je Aktie erhalten. Mehr hier. (Manager Magazin)

Briefgeschäft der Deutschen Post schrumpft

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Post deutlich weniger Briefe befördert als zuvor. Die Sendungsmenge sei 2023 um 5,6 Prozent auf rund 12,6 Milliarden gesunken, so der Postkonzern DHL am Mittwoch (06.03.2024) in Bonn.. 2022 war es nur ein Minus von 0,3 Prozent gewesen, in den Jahren davor hatte sich der Rückgang in der Spanne von 2 bis 3 Prozent bewegt. Grund für die sinkende Nachfrage ist die Digitalisierung. Allerdings steigt die Nachfrage nach Paketen. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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