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MITTAGSBRIEFING

Arbeitslosigkeit erreicht Rekordtief in EU, Bargeldverbot bei Immobilienkäufen, Bettenmangel in Kinderkliniken

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Oktober 2022 erneut auf einen historischen Tiefstand gesunken. In den 19 Ländern mit der Gemeinschaftswährung waren 10,87 Millionen Menschen arbeitslos, was einer Quote von 6,5 Prozent entspricht, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg am Donnerstag (01.12.2022) aufgrund erster Berechnungen mitteilte. Die Quote ist erneut die niedrigste seit Beginn der Aufzeichnungen von Eurostat im April 1998. Am schwersten von der Arbeitslosigkeit betroffen waren zuletzt Spanien (12,5 Prozent) und Griechenland (11,6 Prozent). Deutschland hat mit 3,0 Prozent laut Eurostat eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten. (Manager Magazin)

Bargeldverbot bei Immobilienkäufen

Ein Bargeldverbot bei Immobilienkäufen hat der Bundestag abgesegnet. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Pakets zur besseren Durchsetzung von Sanktionen. Für das Gesetz votierten die Fraktionen der Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Union und AfD stimmten dagegen, die Linke enthielt sich. Mit dem Bargeldverbot sollen anonyme Transaktionen auf dem Immobilienmarkt verhindert werden, unter anderem von russischen Oligarchen. Gegenleistungen mit Kryptowerten und Rohstoffen sind ebenfalls ausgeschlossen. Notare sollen das Verbot überwachen und Verstöße melden. Mehr hier. (Spiegel Online)

Bettenmangel in Kinderkliniken

Mal wieder rückt das Gesundheitssystem in Deutschland in den Fokus: Die große Anzahl von Ansteckungen mit RS-, Grippe- und Erkältungsviren stellt das Gesundheitssystem aktuell vor große Herausforderungen. Vor allem in vielen Kinder-Krankenhäusern werden die freien Betten knapp. Laut einer Umfrage der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI), deren Ergebnisse dem Tagesspiegel vorliegen, verfügen 47 von 110 teilnehmenden Kliniken mit Kinderintensivstationen über kein freies Bett mehr. Viele haben bereits Anfragen von Rettungsdiensten und Notaufnahmen ablehnen müssen. Insgesamt stehen deutschlandweit nur noch 83 freie Intensivbetten für Kinder zur Verfügung. Einer der Gründe ist nach DIVI-Angaben der in den Kliniken herrschende Personalmangel. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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