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WG, Haushalt, Leben

3 praktische Apps, mit denen du deine Finanzen im Griff hast

von Moritz Weinstock

Du brauchst keine App für jeden Lebensbereich. Aber es gibt welche, die dir zumindest den Umgang mit Geld erleichtern. ZASTER zeigt dir, welche.

Vermutlich ist auch dein Smartphone voll mit jeder Menge Apps, die du im Grunde nur sehr selten nutzt. Doch es gibt Programme, die so nützlich und sinnvoll sind, dass du sie eigentlich nicht umgehen kannst – zumal sie auch noch kostenlos zur Verfügung stehen.

Gerade wenn es dir schwer fällt, den finanziellen Überblick in deiner WG zu behalten oder deine Ein- und Ausgaben genau zu überwachen, solltest du nachrüsten. Dafür musst du in der heutigen Zeit auch nicht mehr in den Schreibwarenladen gehen und dir kleine, karierte Kladden kaufen. Du brauchst auch keinen Taschenrechner oder Bleistift. Dein Handy und der Zugang zum Appstore reichen aus, um dir das Leben (zumindest in finanzieller Hinsicht) zu erleichtern. Womit das funktioniert, erklärt dir ZASTER.

1
Bring! – Der digitale Einkaufszettel

Fangen wir mit einem der wichtigsten Ausgabenpunkte an, den Nahrungsmitteln. Oft hast du Dinge, die im Haushalt oder der WG fehlen, im Kopf. Die Milch, die Butter, das Klopapier – einzelne Sachen kannst du dir merken und auf dem Nachhauseweg einkaufen. Damit dein Mitbewohner oder Partner aber nicht zufällig das Gleiche im Sinn hat und ihr doppelt Geld ausgebt, gibt es Bring! Die App ist ein digitaler Einkaufszettel, den du mit mehreren Leuten teilen kannst. Praktisch, denn wenn du beispielsweise für neuen Kaffee sorgst, kannst du ihn aus der Liste streichen und er verschwindet bei allen anderen Mitgliedern ebenfalls vom Zettel. So weiß jeder, was der andere bereits besorgt hat, oder was noch zu kaufen ist. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Platz im Kühlschrank. Andere Einkaufszettel-Apps sind Out of Milk oder Überliste.

2
Splitwise – Kosten übersichtlich teilen

Und weil wir gerade beim Teilen sind: Natürlich gibt es immer Dinge im Haushalt, die einfach jeder braucht. Ganz egal ob in der Küche, dem Bad oder dem Wohnzimmer. Kaufst du etwa neues Spül- oder Reinigungsmittel, so sorgst du dafür, dass das Zusammenleben im Haus oder der Wohnung funktioniert. Dafür verdienst du mindestens eine Kostenerstattung. Und das funktioniert besonders gut mit Splitwise. Du trägst einfach deine Ausgaben in die App ein und wählst diejenigen aus deiner vorher erstellten Gruppe (z.B. „WG“, „Urlaub“, „Fußballverein“) aus, die für einen Teil der Kosten aufkommen sollen. Das klappt auch sehr gut im Urlaub, wenn dein Kumpel zum Beispiel das Abendessen gezahlt hat, du aber fürs Frühstück aufgekommen bist. Dann tragt ihr eure Ausgaben ein, wählt den jeweils anderen als Kostenpartner aus und schon verrät euch die App, wer wieviel dem anderen schuldet. Praktisch oder?

3
Bluecoin – Manage deine Ein- und Ausgaben

Zum Schluss das große Ganze. Früher haben gewissenhafte Väter oder Mütter penibel genau über ihre Ein- und Ausgaben Buch geführt. Das half den Überblick zu behalten und herauszufinden, ob ein zweites Weihnachtsgeschenk für die Kids oder ein Urlaub auf Mallorca doch noch drin ist. Während manche auch heute noch karierte Haushaltsbüchlein, Bleistift und Taschenrechner bevorzugen, gibt es mittlerweile auch Apps, in denen sich übersichtlich und grafisch ansprechend darstellen lässt, wie es um deine Finanzen bestellt ist. Mit Bluecoins (Android) beispielsweise behältst du ganz einfach den Überblick über Kreditkarten, Bankkonten, Kredite und Schulden. Zur genauen Analyse deiner Finanzen werden dir auch auf Basis deiner Eingaben Diagramme und Berichte erstellt. Fast so, wie es manche Online-Banken heute auch schon tun. Für digitale Haushaltsbücher gibt es noch jede Menge anderer Apps wie YNAB, Mint, Finanzguru oder Finanzblick.

ein Artikel von
Moritz Weinstock
Moritz Weinstock
Moritz hat Kommunikationswissenschaften in Wien studiert und seine Leidenschaft fürs Schreiben mit nach Berlin gebracht. Nach lehrreichen Jahren als Redakteur bei einem Motorradmagazin, ist er nun als Channel-Editor für ZASTER tätig. Sein Zugang zur Wirtschaftswelt: er lebt auf zehn Quadratmetern und spart, was das Zeug hält.

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