Iran-Krieg bremst Dax
Am Donnerstag (05.03.2026) dürfte sich die Erholung am deutschen Aktienmarkt nicht fortsetzen. Der Krieg im Nahen Osten zieht mit neuen Angriffen immer weitere Kreise. Das dürfte Investoren von Aktienkäufen abhalten, zumal auch die Preise für Öl und Gas wieder steigen. Der X-Dax signalisierte rund eine Stunde vor Handelsbeginn einen 0,3 Prozent schwächeren Dax bei 24.133 Punkten. Auch der Eurozone-Leitindex EuroStoxx50 dürfte nachgeben. (Manager Magazin)
Eier-Knappheit
Derzeit sind die Eierregale in Supermärkten und Discountern nicht so gut gefüllt wie gewohnt. Einzelne Sorten fehlen, die Auswahl ist mancherorts eingeschränkt. Die Branche spricht angesichts dessen von einer angespannten, aber stabilen Lage. Man stehe im engen Austausch mit Lieferanten und sei flexibel aufgestellt, um die Versorgung zu gewährleisten. Der Bundesverband der Deutschen Lebensmittelhandels erklärte, die Versorgung sei wieder stabil. Auch Marktexperten sehen keine Krise. (Spiegel Online)
Massive Folgen für deutsche Wirtschaft
Nach Einschätzung von IW-Wirtschaftsforschern hätte ein weiter steigender Ölpreis erheblichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Für den Fall, dass der Ölpreis der Sorte Brent auf 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) ansteigt, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent im Jahr 2026 und 0,6 Prozent 2027 geringer ausfällt. Insgesamt wäre das den Angaben nach ein Verlust an gesamtwirtschaftlicher Leistung von real etwa 40 Milliarden Euro über zwei Jahre. Die Verbraucherpreise wären 2026 um 0,8 Prozent und 2027 um 1,0 Prozent höher. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)