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MITTAGSBRIEFING

27 Milliarden Euro für gesetzliche Krankenkassen, Corona-Aufholprogramm geplant, Engpässe in den Lieferketten

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

27 Milliarden Euro für gesetzliche Krankenkassen

Ein riesiges Loch bei den Krankenkassen ist durch die Wirtschaftskrise und Mehrkosten durch die Pandemie. Eigentlich müsste der Beitrag 2022 kräftig steigen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will jedoch den Steuerzuschuss für die gesetzlichen Krankenkassen deutlich aufstocken. Er soll für das kommende Jahr um 12,5 Milliarden auf 27 Milliarden Euro steigen. Die Krankenkassen rechnen im kommenden Jahr mit einem Loch von rund 16 Milliarden Euro. (Manager Magazin)

Corona-Aufholprogramm geplant

Seit mehr als einem Jahr fallen Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aus. Aus diesem Grund will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch (05.05.2021) das Corona-Aufholpaket auf den Weg bringen. Mit dem Zwei-Milliarden-Euro-Vorhaben sollen Nachhilfe- und Sozialmaßnahmen finanziert werden. Das Geld soll je nach Bedarf für Ferien,- Sport, und Freizeitaktivitäten eingesetzt werden können. (Spiegel Online)

Engpässe in den Lieferketten

Immer mehr Unternehmen fehlt das Material zur Produktion. Die Nachfrage ist zwar da, aber das Angebot kommt nicht hinterher. Egal ob Mikrochips, Plastik oder Holz. Fast die Hälfte der im April befragten Industrieunternehmen hätten von Engpässen berichtet, so das Wirtschaftsforschungsinstitut. So schlecht habe es zuletzt im Januar 1991 ausgesehen. In der Autoindustrie hoffen sich beispielsweise Berichte über gedrosselte Produktion und Mitarbeiter, die in Kurzarbeit geschickt werden. Außerdem fehlt es auch an Verpackungsmaterial, was wiederum andere Branchen wie Süßwarenhersteller zu spüren bekommen. Die Gründe für die gerissenen Glieder der Lieferketten sind vielfältig. Natürlich hat das Corona-Virus die Glieder geschwächt oder gleich gekappt. Eine schnelle Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. (Deutsche Welle)

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ZASTER Redaktion
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