Zahl des Tages

250 Tsd.

von Hannes Lustermann

Vor mehr als 20 Jahren steckten die Eltern von Jeff Bezos eine Viertelmillion Dollar in die Internetfirma ihres Sohnes. Inzwischen ist sie ein Gigant: Der Online-Versandhändler Amazon machte 2017 fast 200 Milliarden Dollar Umsatz und ist nach dem Tech-Riesen Apple zweitwertvollstes US-Unternehmen. Die Starthilfe der Eltern war damit eine Investition, die ihresgleichen sucht.

Jackie und Mike Bezos hatten immenses Vertrauen in ihren Sohn, als sie in Anbetracht der Risiken 1995 eine Viertelmillion in seine junge Internetfirma steckten. Er selbst hat damals nach Aussagen seines Stiefvaters Mike zu ihnen gesagt: „Ich möchte, dass ihr wisst, wie riskant das ist, weil ich an Thanksgiving nach Hause kommen will, ohne dass ihr mir böse seid.“

Sie taten es dennoch. Was folgte, war eine beispiellose Gründergeschichte: Bezos Junior hatte die Zeichen seiner Zeit erkannt. 1995 war die Geburtsstunde des modernen Internets, er setzte alles darauf, begann mit dem Online-Versandhandel von Büchern. Das machte ihn mit einem geschätzten Privatvermögen von rund 150 Milliarden Dollar zum heute wohl reichsten Menschen des Planeten.

Auch seine Eltern halten noch Unternehmensanteile – wie viele, ist allerdings unklar. Berechnungen der Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ zufolge wäre ihre damalige Investition – abzüglich der offengelegten Spenden – heute alleine schon 29,6 Milliarden Dollar wert. Das entspräche einer Rendite von unvorstellbaren zwölf Millionen Prozent.

Foto: Seattle City Council, CC BY 2.0

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Hannes Lustermann