© zoom
Home Office

Zoom, Teams, Skype: Welcher Videochat ist der beste fürs Home Office?

von Nils Matthiesen

Auf einmal brauchen wir alle Videokonferenz-Programme. Aber welches ist das Beste? ZASTER hat einen klaren Favoriten.

Aus gegebenem Anlass arbeiten zurzeit viele Beschäftigte von zu Hause aus. Der Kontakt zu den Kollegen bleibt aber wichtig, um neue Projekte oder Fortschritte zu besprechen. Doch welches Videokonferenzprogramm gestaltet die Kommunikation am einfachsten? ZASTER hat drei populäre Gratislösungen unter die Lupe genommen:

Zoom: Die Nummer Eins

Zoom zählt zweifellos zu den populärsten Videochat-Programmen – und das aus gutem Grund. Der Dienst lässt sich kinderleicht einrichten, läuft stabil und bietet darüber hinaus noch Extras wie Bildschirmfreigabe, Whiteboard und Videoaufzeichnung. Besonderes Gimmick: Als Hintergrund lässt sich ein persönliches Bild oder ein Video einstellen.

Generell sind Bild- und Soundqualität auf einem sehr hohen Niveau. 40 Minuten-Konferenzen sind dabei kostenlos, die Beschränkung gilt aber nur für Konferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern. Da es aber kein Besprechungslimit pro Tag gibt, kannst du dich direkt wieder verbinden.

  • Für: Windows, Mac, Linux, Android, iOS
  • Infos: zoom.us

Teams: Die Profi-Lösung

Teams wird früher oder später den Klassiker „Skype for Business“ ersetzen, um dann als zentrale Kommunikationssoftware für Office 365-Kunden zu fungieren. Es existiert allerdings auch eine Gratisvariante des Programms, die unter anderem Videokonferenzen für bis zu 250 Personen erlaubt. Dazu ist es möglich, im Programm verschiedene Chaträume anzulegen, in denen sich besagte Konversationen abhalten lassen. Gut dabei: Der Bildschirminhalt lässt sich auf Wunsch teilen, zudem ist es möglich Dateien auszutauschen und den Hintergrund zu verbergen. Nicht so gut dagegen: Bild- und Tonqualität schwanken bei mehreren Personen, beim Ausprobieren kam es zudem immer wieder zu Fehlern und Abbrüchen. Unterm Strich erwartet man von einem Software-Giganten wie Microsoft einfach mehr.

Skype: Der Klassiker

Und was ist mit Skype, das fester Bestandteil von Windows ist? Im Prinzip keine schlechte Idee, die Bedienung ist einfach und Dateien bis 300 Megabyte lassen sich ebenfalls einfach austauschen. Bis zu 50 Nutzer sollten außerdem für die meisten Fälle reichen.

Allerdings zeigt sich im Einsatz, das spätestens bei vier Personen Audio- und Videoqualität merklich nachlassen. Es kommt mitunter sogar zu Bildfehler und Tonaussetzern. Und je mehr Kollegen bei Skype mitmischen, desto unübersichtlicher wird’s. Generell hat Skype seine Stärken also in erster Linie bei Kommunikation unter vier Augen, für große Teams ist der Dienst weniger geeignet.

Fazit

Von diesen kostenlosen Videokonferenz-Tools hat uns Zoom am besten gefallen – einziger Makel ist die 40-Minuten-Beschränkung. Wenn dir diese Zeit reicht, bekommst du eine bessere Qualität als bei Teams oder Skype.

ein Artikel von
Nils Matthiesen
Nils Matthiesen
Nils ist Journalist, Texter und einer der ersten Digital Natives. Er beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit den Themen Vorsorge, Geldanlage und Börse. Persönlich setzt er inzwischen mehr auf Fonds-Sparpläne als aktives Aktien-Picking.

Noch mehr Zaster